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14. September 2009, 07:19 Uhr

Beyoncé räumt ab, Kanye West sorgt für Eklat

Die Königskategorie "bestes Video des Jahres" geht an Beyoncé sowie zwei weitere Preise. Damit ist sie punktgleich mit Lady Gaga, die reichlich Kunstblut verspritzte. Für den Knaller des Abends sorgte allerdings Rapper Kanye West.

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Ein Auftritt, der für Aufsehen sorgte: Rapper Kanye West entreißt der Sängerin Taylor Swift das Mikro© Gary Hershorn/Reuters

Mit einem bewegenden Gedenken von Madonna an Popstar Michael Jackson sind in der Nacht auf Montag die MTV-Videomusikpreise vergeben worden. Die amerikanische R&B-Diva Beyoncé, 28, und die Popsängerin Lady Gaga, 23, setzten sich in New York mit jeweils drei Trophäen an die Spitze. Beyoncé erhielt mit ihrem Song "Single Ladies" unter anderem den Hauptpreis als "Video des Jahres". Britney Spears' "Womanizer" wurde zum besten Popvideo gekürt.

Zuvor war es zu einem Eklat gekommen, als der Rapper Kanye West bei einer Ehrung der Countrysängerin Taylor Swift, 19, auf die Bühne stürmte und schrie, Beyoncé verdiene diese Auszeichnung. Swift stand sprachlos da, MTV zeigte in der Fernsehübertragung flugs eine Video-Einspielung während das Publikum in der Radio City Music Hall minutenlange Buhrufe schrie. Als Beyoncé dann den Hauptpreis erhielt, holte sie Swift auf die Bühne, umarmte die Konkurrentin herzlich und stellte ihr die eigene Redezeit zur Verfügung. Kanye West, der vor drei Jahren schon einmal bei einer MTV-Gala ausgerastet war, musste den Saal verlassen. Mittlerweile entschuldigte er sich in seinem Blog für den Auftritt: "I'm soooo sorry...", schrieb er.

Madonna würdigte in einem Überraschungsauftritt Michael Jackson als eines der größten Talente der Welt. "Er war ein König, aber er war auch ein Mensch", sagte sie, während das Publikum in der traditionsreichen Radio City Music Hall im Stehen Ovationen spendete.

In einer sehr persönlichen Rede bedauerte Madonna bei der 26. Verleihung der MTV-Musikpreise., ihren einst engen Kontakt zu Jackson verloren zu haben. "Wir haben es zugelassen, dass dieser großartige Mensch, der einst die Welt angesteckt hat, durchs Raster gefallen ist. Er war so einmalig, so einzigartig, so ungewöhnlich und wir werden nie wieder jemanden haben wie ihn", sagte sie.

Janet Jackson, die jüngere Schwester des Sängers, brachte zur Erinnerung dessen Hit "Thriller" und den gemeinsamen Song "Scream" wieder auf die Bühne. Begleitet wurde sie von einer Tanzgruppe, die bei den geplanten Comeback-Konzerten mit Jackson in London auftreten soll.

Der Popstar war Ende Juni im Alter von 50 Jahren nach einer Überdosis von Betäubungsmitteln an Herzversagen gestorben. Die Polizei geht von einem Tötungsdelikt aus.

Lesen Sie auch bei unserem Partner prinz.de: "Kayne zwischen Wahn und Visionen"

Video des Jahres
Beyoncé: "Single Ladies"
Bester neuer Künstler
Lady Gaga: "Poker Face"
Bestes Video, Künstler
T.I. feat. Rihanna: "Live Your Life"
Bestes Video, Künstlerin
Taylor Swift: "You Belong With Me"
Bestes Hip Hop Video
Eminem: "We Made You"
Bestes Pop Video
Britney Spears: "Womanizer"
Bestes Rock Video
Green Day: "21 Guns"
Beste Choreographie
Beyoncé: "Single Ladies"
Beste Regie
Green Day: "21 Guns"
Beste Aufbereitung
Beyoncé: "Single Ladies"
Beste Special Effects
Lady GaGa: "Paparazzi"
Beste Kinematografie
Green Day: "21 Guns"
Beste Art Direction
Lady Gaga: "Paparazzi"
Breakthrough Video
Matt & Kim: "Lessons Learned"

DPA
 
 
KOMMENTARE (2 von 2)
 
JuergenHartl (15.09.2009, 01:06 Uhr)
gibt's was neues?
War wohl mal wieder ein PR gag?
Wie sonst kommt man einfacher in die medien?
raptor-xl (14.09.2009, 17:19 Uhr)
da fehlt die gute kinderstube...
schade, dass diese leute immer wieder so laut und penetrant zeigen müssen, wo sie aufgewachsen sind... da hilft das ganze geld wohl nichts. stil ist nicht kaufbar und niveau erst recht nicht.
 
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