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Während viele TV-Sender das Sommerloch mit Wiederholungen stopfen, zeigt arte das Kontrastprogramm. Wie in den Jahren zuvor lädt der Sender zur Zeitreise ein und erweist sich mal wieder als letzte Bastion in Sachen Musik-TV.
Die Zeiten, als MTV und Co. in der Musikszene den Ton angaben, sind längst vorbei. Heute dominieren amerikanische Datingshows und Klingeltonwerbung die einstigen Musikhochburgen - Fans gucken ihre Musikclips längst woanders.
Putpat gibt es vorerst nur in Deutschland und hier auch nur für das iPad - und nicht für das iPhone. Der kuriose Musikdienst spielt Musikvideos bildschirmfüllend ab. Dabei gibt der Anwender seine Lieblingskünstler vor und bewertet die gespielten Videos. Mit der Zeit weiß Putpat genau, welche Musik perfekt zum Zuschauer passt. Das iPad ist die perfekte Konsum-Maschine: Sie holt Spiele, Informationen, Filme und das Internet auf einen Bildschirm, der groß genug ist, um diese Inhalte auch in angemessener Form genießen zu können. Putpat verwandelt das iPad dabei in einen ganz persönlichen Videoclip-Sender, der nach kurzer Konfigurationsdauer genau die Clips spielt, die der Anwender auch wirklich gern sehen möchte. Klassische Musiksender wie MTV oder VIVA müssen sich immer am Gesamtpublikum orientieren. Sie spielen einen Mix aus völlig verschiedenen Musikstilen und hoffen, dass die Zuschauer nicht alles grottig finden und am Bildschirm kleben bleiben. Putpat tritt mit einer anderen Vorstellung an: Hier soll jeder Anwender am iPad sein ganz eigenes Programm sehen können. Nach der Anmeldung im System wird der neue Anwender aufgefordert, fünf seiner Lieblingsbands zu benennen. Nach wenigen Buchstabeneingaben schlägt die App bereits viele passende Bands vor. Bei mir kam Putpat so etwa problemlos mit meinen Favoriten Neil Young, De-Phazz, Fehlfarben, Gossip und Rammstein zurecht. Jede Band wird automatisch in ein bestimmtes Genre einsortiert und auf dem Bildschirm mit der dazu passenden Farbe gekennzeichnet. Nach dieser kurzen Vorarbeit kann es sofort losgehen. Putpat lädt ein erstes Musikvideo und spielt es bildschirmfüllend ab. Das geht im WLAN blitzschnell. Sound- und Bildqualität können voll überzeugen, sodass Putpat sein Versprechen wahr macht und das iPad in eine Musikvideokonsole verwandelt. Der Zuhörer kann die Videos nicht pausieren, dafür aber per Fingerzeig zum nächsten Clip weiterwechseln. Die Videos lassen sich auch bewerten. Ein Fingerzeig auf einen Blitz setzt das Video auf die Verbannt-Liste. Zieht man an einem Herzchen, so kann man seine Zustimmung zum Clip in einem Rahmen von 1 bis 100 Prozent benennen. So lernt Putpat schnell, welche Clips sein neuer Herr und Gebieter gern sehen möchte. Zusätzlich steht auch noch der Veequalizer zur Verfügung. Hier kann man mit dem Schieberegler bestimmen, welche Musikgenres oder Band man mehr oder weniger oft hören möchte. Putpat funktioniert. Ich bin nicht der Typ, der stundenlang vor einem Musiksender sitzt und sich Videos anguckt. Die Kinder dafür umso mehr. Mit dem iPad und Putpat sind sie beschäftigt - und finden es cool. Da Putpat eine Streamingrate von 1 Mbit/sec erwartet, läuft die App nur im WLAN und lässt sich unterwegs nicht über die 3GS-Funktion der iPads abrufen. ( Carsten Scheibe ) Putpat 1.0 Entwickler: TVRL Größe: 0,7 MB Preis: 1,59 Euro Sprache: Deutsch Wertung: ****/* (4 von 5) Link zur Homepage Link zum AppStore
Viva-Moderatorin Collien Fernandes hat immer ihre tragbare Playstation dabei. Dabei hatte sie als Kind striktes Daddelverbot.
Eine Königin hat Geburtstag: Queen, eine erfolgreichsten Rockbands der Musikgeschichte, feiert 2011 ihr 40. Jubiläum und lässt ihr Lebenswerk im neuen Best-of-Album "Deep Cuts" noch einmal Revue passieren. Doch welcher der vielen Hits ist der beste? Stimmen Sie ab!
Im Jahr 1984 war das Musikfernsehen längst dabei, dem Radio den Rang abzulaufen. Und genau das thematisierten und bedauerten Queen in "Radio Ga Ga" vom Album "The Works". Ausgerechnet das Musikvideo des Songs befand sich bei MTV in der Dauerrotation und wurde sogar für einen "MTV Video Music Award" nominiert.
Das Finale des britischen Gesangswettbewerbs "The X Factor" hat dem Fernsehsender ITV eine Rekordeinschaltquote von 19,4 Millionen Zuschauern beschert.
Er wirkt bisweilen etwas skurril, sie ist eine klassische Privatfernseh-Beauty - und dennoch hat es gefunkt: Die TV-Stars Christian Ulmen und Collien Fernandes sind ein Paar.
Geglückte Premiere: Die erste "3 nach 9"-Ausgabe mit dem Moderatoren-Duo Charlotte Roche und Giovanni di Lorenzo war nicht perfekt, aber frisch, authentisch, unterhaltsam - und die Rollenverteilung klappte schon ziemlich gut.
Bestsellerautorin Charlotte Roche macht wieder Fernsehen. Im Gespräch mit stern.de erzählt sie von ihrem neuen Job bei "3nach9", wie sie ganz Deutschland geblendet hat, und warum Giovanni di Lorenzo sich um Sex kümmern muss.
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