Verwirrung um den Publikumspreis bei den BET-Awards: Technische Probleme sorgten für ein Hin und Her zwischen Rihanna und ihrem Ex-Freund Chris Brown. Beide waren für die Auszeichnung nominiert, doch wer sie bekommen sollte, war bis zum Ende der Liveshow nicht klar.

Rihannas Exfreund Chris Brown freute sich über vier BET-Awards© Jason Redmond/Reuters
Gestern Abend lud der Fernsehsender Black Entertainment Television (BET) zur jährlichen Vergabe seiner Awards ins Shrine Auditorium in Los Angeles, um die Verdienste schwarzer Künstler im Showbiz zu feiern. Einer der meist erwarteten war der Zuschauerpreis, bei dem es zu delikaten Verwechslungen kam: Wegen technischer Probleme bei der Liveshow war nicht klar, wer den begehrten Award gewonnen hat - Charts-Königin Rihanna oder ihr Ex-Freund Chris Brown. Zunächst war Brown als Sieger genannt worden, später hieß es dann, der Preis gehe an Rihanna. Die Sängerin war bei der Show nicht anwesend, twitterte aber ein Dankeschön an ihre Fans. Ihre Dankesbekundungen waren etwas zu voreilig, wie sich am Ende der Zeremonie herausstellte: Moderator Kevin Hart kam auf die Bühne und verkündete, dass Chris Brown nun doch der Gewinner des Zuschauerpreises sei.
Brown war mit vier BET-Awards der Sieger des Abends. Der junge Musiker, der zuletzt vor allem wegen öffentlicher Ausraster Schlagzeilen machte, bedankte sich ebenfalls auf Twitter bei seinen Fans: "All diese Awards gehen an meine Fans! Ich bin so dankbar, euch zu haben."