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Mit dem Sommer kommt in England die Zeit für Kriegsspiele. Ausgerüstet mit Picknickkorb und Original-Uniformen lassen sich hunderttausende Briten in eine Zeit zurückversetzen, in der sie ganz eindeutig die Sieger waren.
Das chinesische Regime hat Angst vor einer Revolution. Und unterdrückt deshalb Demonstrationen und Presse. In Schanghai wurde stern-Korrespondent Janis Vougioukas verhaftet. Hier sein Bericht.
Die Angst vor einer Revolution macht die chinesischen Machthaber hypernervös: Polizisten verhafteten in Schanghai mehr als ein Dutzend ausländische Journalisten - darunter auch stern-Korrespondent Janis Vougioukas.
Was haben die Beatles mit Green Day gemeinsam? Nach den Pilzköpfen wurden nun auch die US-Punks mit ihrer eigenen Version des Musikspiels "Rock Band" geehrt. Für Fans ein Muss, der Rest kann getrost darauf verzichten. Außerdem im Games Check: "Kampf der Titanen" und "Metal Gear Solid: Peace Walker".
Der verbale Schlagabtausch zwischen israelischen Politikern auf der einen und syrischen und libanesischen Politikern auf der anderen Seite wird immer schärfer. Muskelschau oder Vorspiel zum nächsten Krieg? "Wir haben gerade im Radio gehört, dass im Libanon die Angst vor einem erneuten israelischen Angriff wächst. Stimmt das?", schrieb mir heute ein Freund aus London. Ich zögere mit der Antwort. Lange habe ich versucht wegzuhören. Anfangs waren es ja auch die üblichen Drohgebärden auf beiden Seiten. Israel warnte, jeder Angriff in der Grenzregion zwischen den beiden Staaten werde als Angriff des gesamten Libanons gewertet und entsprechend vergolten. Woraufhin Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah zurückkeilte, ein neuer Krieg werde die Landkarte der Region auf immer verändern. In den letzten Wochen und Tagen aber wurden die Kreise der einander bedrohenden und beschimpfenden Akteure immer größer, der Ton immer schärfer. So eröffnete der für seine verbalen Ausfälle berüchtigte israelische Außenminister Avigdor Liebermann eine zweite Front - mit Syrien. Wenn es einen erneuten Krieg gäbe, werde Bashar Assad nicht nur diesen verlieren, sondern auch die Macht in Syrien. Zuvor hatte Assad Israel vorgeworden, die Region "Richtung Krieg zu treiben und nicht Richtung Frieden". Weil Liebermann - Vorsitzender der ultrarechten Partei Jisra'el Beitenu (Israel, unser Zuhause) - gern zündelt wo er nur kann, schickte er gleich noch hinterher, dass Syrien sich die Golanhöhen, von Israel 1967 besetzt, für immer abschminken könne. In Verhandlungen früherer Regierungen Israels mit Syrien war die Rückgabe der Golanhöhen noch potenzieller Bestandteil eines Friedensabkommen. Im Libanon halten sich sich inzwischen selbst die ranghöchsten Politiker nicht mehr zurück und sprechen von der realen Gefahr eines neuen Kriegs. Präsident Michel Suleiman bat gestern sogar den spanischen König Juan Carlos, der gerade zu Besuch in Beirut weilt, um Beistand und Vermittlung. Als ich dann heute das Interview der BBC mit Premierminister Rafik Hariri las (auf dem vermutlich die Meldung beruhte, die mein Freund in London im Radio hörte), beschloß ich, das Kriegsgeschnatter allmählich ernster zu nehmen. Jeden Tag, so Hariri, drängen israelische Flugzeuge in libanesischen Luftraum ein. "Das ist eine klare Eskalation, und das ist etwas wirklich sehr Gefährliches." Die entscheidende Botschaft an Israel kam dann: Der Libanon sei ein geeintes Land, und im Falle eines Angriffs werde die Regierung der Hisbollah beistehen. "Ich glaube, Israel setzt darauf, dass es zu Spaltungen im Libanon kommt, wenn es einen neuen Krieg gibt. Aber es wird keine Spaltung geben. Wir werden gegen Israel stehen. Wir werden zu unserem Volk stehen." (Zum Hintergrund: Die Hisbollah gehört, wie alle Parteien im Libanon, zur Regierung der nationen Einheit und stellt trotz erheblicher Differenzen zum Mehrheitsregierungslager zwei Minister im Kabinett). Wie gesagt, verbale Schlagabtäusche sind nichts Ungewöhnliches in dieser kriegs- und krisengeschüttelten Region. Doch aus Kriegsgeflüster ist in den letzten Tagen kaum zu überhörendes Kriegsgeschrei geworden. Wie wäre es, wenn zur Abwechslung alle Beteiligten in gleicher Intensität mit Frieden drohten?
Vor 40 Jahren fand Woodstock, das berühmteste Musikfestival der Welt, statt. Frances Schoenberger kam frisch aus Deutschland in die USA und war damals dabei. Im stern.de-Interview spricht sie über das Nacktbaden, LSD und über das, was nach Woodstock kam.
Bis heute gilt Woodstock als das größte Musikfestival aller Zeiten - musikalisch brillant, von einem friedlichen und unkommerziellen Geist geprägt. Die Wahrheit sieht freilich etwas anders aus.
Passend zum Jubiläum des wohl legendärsten Festivals aller Zeiten kommt "Woodstock - 3 Days Of Peace And Music" als aufwändig gestaltete DVD-Box heraus. Wir zeigen Ihnen den Trailer und bislang unveröffentlichte Fotos vom Festival.
Radikal war die Autorin Alexa Hennig von Lange schon immer: Ihr Debüt "Relax" schockte durch den authentischen Blick auf die Techno-Drogenszene. Ihr neues Werk "Peace" ist eine satirische Abrechnung mit dem Krieg der Geschlechter. Ein Interview über das Schreckgespenst Mann und ihren Status als konservative Autorin.
Party machen für den Weltfrieden: So könnte man die "Cinema for Peace"-Gala am Abend etwas verkürzt überschreiben. Anerkannte Weltverbesserer wie Bob Geldof und Michael Gorbatschow mischten sich mit Kinostars wie Leonardo DiCaprio und Ben Kingsley.
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