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Der Seeed-Sänger auf Solopfaden

Mit seiner Band Seeed wurde Peter Fox bundesweit bekannt. Jetzt versucht es der Künstler auch solo: "Stadtaffe" heißt sein erstes Album. stern.de präsentiert daraus einen Song in voller Länge.

Jetzt tritt er unter dem Pseudonym Peter Fox an. Sein richtiger Name lautet Pierre Baigorry. Die meisten werden ihn aber als Enuff kennen - eines der drei "e" der Berliner Band Seeed. Mit dieser Gruppe hat Fox eine höchst erfolgreiche Zeit hinter sich: zahllosen Tourneen, drei gefeierte Alben, Top-Ten-Erfolge, Gold- und Platinauszeichnungen - und nicht zuletzt der Sieg bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest. Jetzt macht sich der Gründer von Seeed selbständig. Doch keine Angst: Die Band löst sich nicht auf. Aber nach acht Jahren ununterbrochener Arbeit war die Zeit gekommen, einmal eine kleine Pause einzulegen.

.de präsentiert den Song

"Schüttel Deinen Speck"

in voller Länge

Diese Zeit nutzt Peter Fox nun für ein Soloalbum. Ursprünglich plante er nur, als Produzent aufzutreten. Doch es kam anders: Man ging nach Frankreich ins Studio und suchte in mehrwöchigen Sessions nach einem neuen Sound, dabei setzte er vor allem auf ausgefeilte Streicherarrangements zu saftigen Grooves. Zusammen mit dem Co-Texter Monk arbeitete Fox die Texte aus. Das Soloalbum "Stadtaffe" sollte etwas Besonderes werden. Das ließ sich der Musiker durchaus einiges kosten: Um dieses Projekt zu ermöglichen, setzte Fox auch seine eigenen Ersparnisse ein.

Es hat sich gelohnt. "Stadtaffe" ist ein pralles Album voller urbaner Klänge, die ebenso erfolgreich werden können wie Jan Delays Alben "Searching for the Jan Soul Rebels" und "Mercedes Dance".

che

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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