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Karl Marx bekommt eigenes Musical

Tobias Künzel, Frontmann der Prinzen, holt Karl Marx auf die Bühne. Wer allerdings eine Geschichtsstunde erwartet, wird enttäuscht werden: "Comeback! Das Karl-Marx-Musical" ist eine schrille Komödie.

  Steffen Lukas, Tobias Künzel und Maximilian Reeg (l.-r.) sind die Autoren des Karl-Marx-Musicals

Steffen Lukas, Tobias Künzel und Maximilian Reeg (l.-r.) sind die Autoren des Karl-Marx-Musicals

Prinzen-Sänger Tobias Künzel, 48, lässt den Urvater des Kommunismus, Karl Marx, in einem Musical wieder musikalisch auferstehen. "Er wird langsam wieder sexy", sagte Tobias Künzel bei der Vorstellung seines Projektes am Donnerstag, dem 130. Todestag des Philosophen, in Chemnitz. "Er hatte oft recht." Es müsse dennoch niemand eine Vorlesung in Marxismus-Leninismus befürchten. Das Stück "Comeback! Das Karl-Marx-Musical" sei eine schrille Komödie und Verwechslungsgeschichte.

Ein Banker, der pleitegegangen ist, beschwört den Geist von Karl Marx (1818-1883). Ein mittelloser Musiker wird für den wieder auferstandenen Philosophen gehalten. Es werde schräg die aktuelle Finanzkrise thematisiert, hieß es. Das Musical wird am 2. November in Plauen im Vogtland uraufgeführt.

Er habe das Bild von Marx an der Wand eines Londoner Cafés gesehen, und da sei ihm die Idee gekommen, erzählte Künzel. Seit 2009 sitze er mit seinen Mitstreitern Maximilian Reeg und Steffen Lukas an dem Stück. Selbst auftreten will Künzel in dem Stück aber nicht. "Diesmal lasse ich singen." Er hoffe, dass das Musical irgendwann deutschlandweit und vielleicht sogar in London aufgeführt werde.

Trier feiert Marx' Geburtstag

Auch in Trier dreht sich alles um Karl Marx: Mit einem Festakt im Geburtshaus des Philosophen ist am Donnerstag an den 130. Todestag des großen Denkers erinnert worden. In dem barocken Wohnhaus in Trier verbrachte Marx die ersten eineinhalb Jahre seines Lebens, heute ist darin das Museum Karl-Marx-Haus der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) untergebracht. Zum Jubiläum erhielt die Dauerausstellung zum Leben und Wirken von Marx (1818-1883) ein modernes Gesicht: Neue Medienstationen wurden freigeschaltet und ein neu angelegter Museumsgarten eröffnet.

"Marx steht hier nicht auf einem Podest der Unantastbarkeit", sagte FES-Vorstandsmitglied Jürgen Burckhardt. Das Museum solle dazu anregen, "sich rational mit seinen historischen Leistungen auseinanderzusetzen", auch kritisch. Trier sei stolz auf den Universalgelehrten Marx, sagte Oberbürgermeister Klaus Jensen (SPD). Bereits jetzt plane die Stadt für das große Karl-Marx-Jahr 2018 - dem 200. Geburtsjahr des Theoretikers. Dann werde es das ganze Jahr über Veranstaltungen zu Marx geben.

kave/DPA/DPA

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