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Er schrieb Gedichte, liebte Horrorvideos und war manchmal etwas einsam. Ganz normal halt, sagen die, die ihn kannten. Jetzt ist Matti Juhani Saari tot und mit ihm acht Schüler und zwei Lehrer. Sie starben, als der 22-Jährige in seiner Berufsschule Amok lief. Ein angekündigter Tod, den die Polizei ignoriert hatte.
Für ihn war das Internet das wahre Leben. Da war er stark und unbesiegbar. Als die Polizei seine Morddrohungen im Netz entdeckte, griff Matti Saari zur Waffe und erschoss zehn Menschen in seiner Berufsschule. Der finnische Amokläufer von Kauhajoki nahm sich dabei die Todesschützen von Erfurt, Littleton und Jokela zum Vorbild.
Die Lieder heißen "Totmacher" oder "Untermensch", die Texte sind menschenverachtend, die Musik aggressiv. Auch der finnische Amokläuder Matti Juhani Saari hörte den Horror-Rock von Wumspcut. Dahinter steckt ein dubioser Musiker, der Kontakte zur rechten Szene hat und dessen Band mit einem Mord in Verbindung stand.
Die beiden finnischen Amokläufer, die innerhalb von nur zehn Monaten zusammen 18 Menschen getötet haben, sollen in Kontakt zueinander gestanden haben. So hatten beispielweise beide ihre Waffen in demselben Geschäft gekauft.
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