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Die einstige Versicherung Hamburg Mannheimer (HMI) hat erfolgreiche Mitarbeiter mit einer Sex-Party belohnt.
Auf den Partys des italienischen Ex-Premiers ging es wohl hoch her: Als Nonnen verkleidete Frauen sollen laut einer Zeugin für Silvio Berlusconi gestrippt haben. Eine von ihnen ist heute politisch aktiv.
Ein Bordell in einer Budapester Therme, viel Alkohol und willige hübsche Mädchen - erfolgreiche Vertreter der Hamburg-Mannheimer wurden 2007 reichlich belohnt. Das ließ sich der Konzern einiges kosten: 83.000 Euro blätterte die Firma für die Sexsause hin.
Er will vorerst keine Termine mehr für das Unternehmen wahrnehmen: Meistertrainer Jürgen Klopp lässt seinen Vertrag mit Werbepartner Ergo ruhen, bis die Affäre um die Lustreisen des Versicherungsunternehmens aufgeklärt ist.
Gianpaolo Tarantini, der Dutzende junger Frauen für Hauspartys von Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi angeheuert haben soll, ist verhaftet worden. Die Staatsanwaltschaft in Bari ermitelt gegen den Geschäftsmann wegen Korruption, Drogenhandels und Prostitution.
Homo-Sex, Zungenspiele am nackten Hinterteil - diese Bilder schockieren die USA. In Kabul sind Angehörige einer privaten Sicherheitsfirma, die zum Schutz der US-Botschaft angestellt sind, bei einer Sexparty fotografiert worden. Die Regierung in Washington ist empört.
Im streng muslimischen Malaysia hat die Polizei eine Sex- und Drogen-Party aufgelöst und dabei mehrere prominente Gäste festgenommen. Zuvor hatten im Internet Gerüchte über eine ausschweifende Silvester-Party die Runde gemacht, zu der Männern nur ohne Unterwäsche und Frauen nur im G-String Zutritt gewährt werden sollte.
Das Image des Versicherungskonzerns Ergo bekommt einen weiteren Kratzer. Vertreter haben Kunden mit beitragsfrei gestellten Lebensversicherungen geraten, die Verträge zu kündigen. Der offensichtliche Grund: hohe Provisionen.
Die Hamburg-Mannheimer hat die Lustreise von Vertretern nach Budapest von der Steuer abgesetzt.
Wenn schon, denn schon: Einem Medienbericht zufolge hat die Hamburg-Mannheimer ihre Lustreise nach Budapest für erfolgreiche Mitarbeiter steuerlich geltend gemacht. Die Rechnung von 83.000 Euro sei in voller Höhe als Betriebsausgabe behandelt worden.
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