3. August 2012, 17:43 Uhr

Metal, Matsch und finstere Mienen

Die Metal-Gemeinde hat das beschauliche Dörfchen Wacken in Beschlag genommen. Nicht nur harte Musik spielte eine Hauptrolle an diesem Wochenende, sondern auch Schlamm und Spaß an der Zerstörung.

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Für die Freunde harter Klänge ist mit dem "Wacken" das wohl wichtigste Festival des Jahres nun vorbei. Am letzten Tag des Wacken-Open-Air 2012 (W:O:A) hat sich das Festivalgelände in der Nähe von Itzehoe in eine Schlammwüste verwandelt. Nach wolkenbruchartigen Regenfällen kämpften die Veranstalter und Tausende Heavy-Metal-Fans gegen den Morast. Den meisten der 75.000 Besucher schien die Schlammschlacht beim größten Metal-Festival der Welt nicht viel auszumachen. Dreckverschmiert und mit lauten "Wackööööööön"-Rufen trotzten sie dem Wetter.

Nur wenige Wacken-Fans brachen ihre Zelte ab und versuchten, sich auf den Heimweg zu machen. Um der Schlammwüste zu entkommen, montierten sie Schneeketten an die Räder ihrer Autos oder legten Absperrgitter auf dem Boden aus, um besonders tiefe Schlammlöcher zu überbrücken. Wenn gar nichts half, schoben sie sich gegenseitig an - oder riefen Trecker zur Hilfe.

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