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Ex-Stasi-Spitzel in Landesparlamenten, ein Minderwertigkeitsgefühl im Osten. Im Interview spricht Liedermacher Stephan Krawczyk über den Spitzelstaat DDR, dessen Erben - und die Mauer in den Köpfen.
In der DDR war er Dissident, Kritiker - und ein Beobachter. Als die Mauer fiel, war er schon im Westen. In seinem Gastbeitrag schreibt der Liedermacher Stephan Krawczyk über das Leben mit Spitzeln, mit Akten und über die Freiheit.
Das Image vom griesgrämigen Bürgerrechtler wird Stefan Krawczyk kaum los. Dabei ist der Schriftsteller und Liedermacher eigentlich ein netter Kerl, wenn er im Berliner Nachtleben nach Geschichten fischt.
Auch 16 Jahre nach dem Ende der DDR lässt ihn die Stasi nicht in Ruhe. In einem offenen Brief an die alten Seilschaften, appelliert Stephan Krawczyk exklusiv bei stern.de an die Täter, ihren Opfern nicht länger "auf den Weg zu rotzen".
Mitte der achtziger Jahre füllte der Liedermacher mit seiner damaligen Frau Freya Klier ganze Kirchen. »Wieder stehen« hieß das Programm, und die Stasi schäumte vor Wut. 1988 verließ er die DDR und begann, Romane zu schreiben
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