3. Januar 2002, 10:02 Uhr

50 Millionen Dollar Schweigegeld für Mariah

Unglaublich, aber wahr: Mariah Carey wird dafür bezahlt, dass sie nicht singt. 50 Millionen Dollar lässt sich Plattenkonzern EMI die Trennung von der Sängerin kosten.

Reich und arbeitslos: Mariah Carey©

Mariah Carey kann sich auf einen warmen Geldregen freuen: Die Plattenfirma EMI will sich für 50,57 Millionen Dollar aus seinem Vertrag mit ihr lösen. Wie die »New York Post« berichtet, haben die Anwälte der Sängerin dieser Abfindungssumme zugestimmt. Erst vor knapp einer Woche war bekannt geworden, dass sich der Plattenkonzern nach mehreren Rückschlägen von der 31-Jährigen frei kaufen wollte.

Den Rückzug ins Privatleben erleichtern

Demnach hatte EMIs Label Virgin Records die Sängerin ein halbes Jahr nach ihrem Nervenzusammenbruch und angeblichen Selbstmordversuch sowie drei Monate, nachdem sich ihre neue Platte »Glitter« und der gleichnamige Hollywood-Film als Flops erwiesen, zur Trennung gedrängt. Die Millionensumme sollte ihr den Rückzug ins Privatleben erleichtern.

Rekordvertrag ist erst neun Monate alt

Dabei ist es gerade neun Monate her, dass Carey Schlagzeilen mit dem Abschluss eines Vertrages bei Virgin über vier Alben sowie einige Singles und mehrere Videos für die Rekordsumme von 118 Millionen Dollar machte. Doch ihr Album »Glitter«, Careys erstes bei Virgin, verkaufte sich Branchenangaben zufolge weltweit nur zwei Millionen Mal und der Film erreichte keine nennenswerte Platzierung in den Kino-Charts.

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