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"Mississippi Kisses"

Leon Bridges macht da weiter, wo Sam Cooke und Otis Redding einst aufgehört haben. Der 26-Jährige aus Texas erobert seit einem Jahr die Musikszene mit seinem ganz eigenen Neo-Soul.

Leon Bridges

Leon Bridges, vor einem Jahr hat er noch Teller gewaschen

Der Legende nach hat Leon Bridges vor einem Jahr noch in einem Restaurant in Fort Worth, Texas, Teller gewaschen. Jeden Dienstag schlug er sich nach der Schicht auf Open-Mic-Sessions die Nächte um die Ohren. Und es hat gewirkt. Sein Sound, den man heute Neo-Soul nennt, hat ihm einen Plattenvertrag, ein erstes Album ("Coming Home") und gerade eine Grammy-Nominierung eingebracht. Otis Redding und Sam Cooke standen definitiv Pate, als Hirn und Herz dieses 26-Jährigen einst zusammengeschraubt wurden.

Ganz schüchtern kommt er auf die Bühne, ein Schlacks, der nicht so recht weiß, wohin mit den Armen und Beinen - bis die Musik einsetzt. Dann wird Leon Bridges zum Bühnenwesen, das sein Publikum mit auf die Reise nimmt in perfekte Retro-Klangwelten. Und plötzlich wird die Welt irgendwie Schwarz-Weiß.

" Kisses" ist sein neues Video, das bei einem Live-Auftritt während seiner ersten Deutschland-Tour in München entstanden ist.      

sal

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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