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Robbie Williams und Take That wieder vereint

Jahrelang haben Millionen Fans vergeblich auf eine Wiedervereinigung von Take That gehofft. Alle paar Monate tauchten Gerüchte auf. Immer erwiesen sie sich als falsch. Doch am Donnerstag kam die Sensation: Robbie Williams ist wieder zurück in der Band. Ende des Jahres soll ein neues Album erscheinen, aufgenommen in Originalbesetzung.

Jahrelang haben Millionen Fans vergeblich auf eine Wiedervereinigung von Take That gehofft. Alle paar Monate tauchten Gerüchte auf. Immer erwiesen sie sich als falsch. Doch am Donnerstag kam die Sensation: Robbie Williams ist wieder zurück in der Band. Ende des Jahres soll ein neues Album erscheinen, aufgenommen in Originalbesetzung.

Zu ihren Glanzzeiten verzauberte die 1990 gegründete Boygroup Millionen Teenager, vor allem weibliche. Für diese treue Gefolgschaft brach 1995 eine Welt zusammen, als Gary Barlow seinen Bandkollegen Robbie Williams rausschmiss, weil er genug von dessen Party-, Drogen- und Alkoholexzessen hatte. Telefonseelsorger mussten verzweifelte Fans trösten, in Einzelfällen soll die Trennung sogar zu Selbstmorden Anlass gegeben haben.

Doch eine Rückkehr Williams' schien unmöglich. Zu groß waren offenbar die Differenzen. Williams schien das am allerwenigsten zu stören. Während den Solokarrieren von Barlow und Mark Owen nur überschaubarer Erfolg beschieden war und Justin Orange und Howard Donald vom Bildschirm verschwanden, machte Williams sich auf, den Pop-Olymp zu erobern. Und das gelang ihm auch. Er emanzipierte sich vom Boygroup-Image und stilisierte sich zum Rockstar, Sexsymbol, Bad Boy des Pop. Er wurde einer, wenn nicht der erfolgreichste Musiker Europas. Nur eines schien für ihn undenkbar: Eine Wiedervereinigung mit seinen Take-That-Kollegen.

So mussten Barlow & Co. über zehn Jahre nach dem Zerwürfnis den Neuanfang ohne Williams wagen. Damit hatten die vier durchaus Erfolg. Ihre Comeback-Single "Patience" schoss 2006 in mehreren europäischen Hitparaden an die Spitze und auch die beiden Alben "Beautiful World" und das nachfolgende "The Circus" verkauften sich gut. Williams' Stern schien da schon nicht mehr so hell. Er begann, von seinem vergangenen Ruhm zu zehren. Zwar füllte er noch immer Stadien, doch neue Charthits wurden seltener.

Auch gesundheitlich war Williams zu dieser Zeit wohl angeschlagen. Angeblich litt er immer wieder unter Depressionen und war medikamentenabhängig. 2007 machte er einen Entzug. Seine ehemaligen Bandkollegen landeten derweil einen Hit nach dem anderen.

Anschließend mehrten sich die Zeichen für eine Annäherung der beiden Kontrahenten Barlow und Williams. Vor Arsenal-Manchester-Spielen etwa plauderten sie im Stadion miteinander. 2008 sprach Williams von einer "heilenden" Unterhaltung mit seinen früheren Bandkollegen. Da schloss er eine Wiedervereinigung mit Take That schon nicht mehr völlig aus.

Noch ist nicht bekannt, ob oder wann Take That auf Reunion-Tour geht. Die Fans von damals können dann jedenfalls ihre Idole endlich wieder vereint auf einer Bühne singen sehen und gemeinsam mit ihren Teenager-Töchtern im Publikum stehen.

APN/APN
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