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Der "Thin White Duke" meldet sich zurück

An seinem 66. Geburtstag überrascht David Bowie die Popwelt mit einer neuen Single. "Where are we now?" heißt der von Weggefährte Tony Visconti produzierte Song. Ein ganzes Album soll im März folgen.

Von Ingo Scheel

  Ziggy Stardust, Thin White Duke, Aladdin Sane, Major Tom - der Mann mit den vielen Gesichtern ist zurück.

Ziggy Stardust, Thin White Duke, Aladdin Sane, Major Tom - der Mann mit den vielen Gesichtern ist zurück.

  • Ingo Scheel

Auf seiner Twitter-Seite hatte Bowie am Morgen erste Andeutungen lanciert, seinem Sohn, dem Regisseur Duncan Jones ("Moon"), war es schließlich vergönnt, den Coup öffentlich zu machen: "Ein großes Happy Birthday an meinen allerliebsten, sehr talentierten Vater! Zehn Jahre sind seit dem letzten Album vergangen. Es wäre toll, wenn ihr die Nachricht über Dads neues Album verbreiten könntet. Das erste in zehn Jahren und es ist gut!", so der überschwängliche Tweet des 41-Jährigen. Bowie-Fans werden sich noch bis März gedulden müssen, um sich ihr eigenes Urteil zu bilden. Dann erscheint besagtes Album mit dem Titel "The Next Day".

Blick zurück auf die Berliner Jahre
Die Wartezeit bis dahin verkürzt ein Vorbote in Gestalt der Single "Where are we now?", den Bowie jetzt via iTunes veröffentlichte. Produziert hat den elegisch-ruhigen Track Bowies langjähriger Weggefährte Tony Visconti, mit dem er Meilensteine wie "Space Oddity" oder "Diamond Dogs" aufnahm. Auch für Bowies letzten Longplayer, "Reality" aus dem Jahre 2003, zeichnete Visconti verantwortlich.

Zehn Jahre danach, quasi aus dem Nichts, ein neuer Song, ein Video kursiert auch bereits. Der amerikanische Installations- und Videokünstler Tony Oursler hat Bowies singendes Haupt darin auf einen Teddy montiert, dazu unterlegen Schwarz-Weiß-Aufnahmen aus Berlin die Zeilen des "Thin White Duke". "Had to get the Train from Potzdamer Platz (…) Sitting in the Dschungel on Nurnberger Strasse" (sic) erinnert sich Bowie hier an eben jene Zeit im Berlin der späten 70er Jahre, da er sich an der Schönberger Hauptstraße eine Bude mit Kumpel Iggy Pop teilte. Seine Berlin-Trilogie, bestehend aus "Low", "Heroes" und "Lodger" - auch hier saß Visconti an den Reglern - ist die legendäre Bestandsaufnahme dieser Jahre.

Zunehmend ins Private zurückgezogen

Neue Single, neues Album – wirklich rechnen konnte man damit eher nicht, zuletzt hatte sich das Pop-Genie zurückgezogen, genoss mit Gattin Iman und Tochter Alexandra in New York sein Privatleben. Bis ins Jahr 2004 geht der Karrierebruch Bowies zurück. Nach einem Auftritt beim "Hurricane"-Festival im niedersächsischen Scheeßel hatte er mit Schmerzen im Arm einen Arzt aufgesucht. Der mutmaßliche eingeklemmte Schulternerv entpuppte sich als verstopfte Arterie, nur mit einer Not-OP entging der Sänger Schlimmerem. Im Jahre 2006 erhielt Bowie noch einen Grammy für sein Lebenswerk, zwei Jahre später veredelte er das Album-Debüt der Schauspielerin Scarlett Johansson mit einem Gastauftritt. Zuletzt gab er Regisseur Danny Boyle einen Korb in Sachen Olympia-Eröffnung in London.

So weit, so gut, so wenig. Spekulationen über mögliche Erkrankungen hatte Bowies Sprecher stets dementiert, jetzt meldet sich der "Thin White Duke" zurück. "Where are we now?" fragt Bowie. Im Hier und jetzt - so scheint die Antwort. In zwei Monaten erscheint das Album - der Countdown läuft.

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