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Er sammelt nicht nur Kunst, er jagt sie. Nun präsentiert Ronald S. Lauder, Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Philanthrop, Unternehmer und Kosmetikkonzernerbe, in seinem New Yorker Privatmuseum die Königin seiner Kollektion. Porträt eines manchmal höchst unvernünftigen Mannes.
Die USA haben den mutmaßlichen NS-Schergen John Demjanjuk abgeschoben. Der 89-Jährige traf mit einer Sondermaschine in München ein und wurde mit einem Krankenwagen in die JVA Stadelheim gebracht. Demjanjuk wird Beihilfe zum Mord an Zehntausenden Juden vorgeworfen. Sein Verteidiger erwägt bereits Verfassungsbeschwerde gegen den Haftbefehl.
Eigentlich sollte John Demjanjuk bereits in Deutschland sein. Doch der US-Anwalt des mutmaßlichen KZ-Schergen, der an der Ermordung von 29.000 Juden beteiligt gewesen sein soll, hatte in letzter Minute einen Abschiebestopp erwirkt. Den hat ein Gericht in Virginia jetzt aufgehoben - zumindest vorerst.
Ein erster Schritt in die richtige Richtung, mehr aber auch nicht: Die jüdischen Organisationen haben deutlich gemacht, dass sie vom Vatikan mehr verlangen, als die bloße Aufforderung an den Holocaust-Leugner Richard Williamson, seine Äußerungen zu widerrufen. Der Zentralrat der Juden forderte von Rom eine klare Kurskorrektur.
Die herbe Kritik aus Kirche und Politik hat Wirkung gezeigt: Der Vatikan forderte den erzkonservativen Bischof Richard Williamson auf, seine Leugnung des Holocausts zu widerrufen. Williamson solle sich "eindeutig und öffentlich" von seinen Äußerungen distanzieren, hieß es in einer Erklärung. Der Papst äußerte sich selbst nicht.
Der Wiener Kunstsammler Rudolf Leopold steht unter Beschuss und bangt um sein Lebenswerk: Ihm wird der Besitz von Nazi-Raubkunst vorgeworfen. Ein Kampf um Recht, Moral und viele Millionen.
Die Gründerin des amerikanischen Kosmetik-Imperiums starb am Samstag in ihrer Wohnung in New York. Sie galt als eines der größten Geschäftsgenies des 20. Jahrhunderts.
Während mehrere ausländische Unternehmen sich für einen Kauf des Fernsehsenders ProSieben interessieren, bereiten Döpfner und Saban ein Krisentreffen vor.
Das Auktionshaus Christie's hat eine Reihe expressionistischer Gemälde versteigert, darunter auch die "Berliner Straßenszene". Ein Picasso-Bild wurde kurzfristig von der Auktion zurückgezogen, weil es Zweifel an seiner Vergangenheit gab.
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