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Jay-Z am Katzentisch

Rapper Jay-Z teilt sich den Tisch mit einer Katze, Schauspieler Jeremy Irons posiert oberkörperfrei mit einem Pferd: Eine Ausstellung in Berlin zeigt Fotos von Promis und ihren tierischen Freunden.

Jay-Z

Musiker Jay-Z teilt sich den Tisch mit einer Katze. Die Aufnahme von Martin Schoeller entstand 2007 in New York.

"Wenn du in Washington einen Freund haben möchtest, besorg’ dir einen Hund!" wusste bereits Harry S. Truman. Dabei gehörte er zu den wenigen US-Präsidenten, die nicht in ihre Vierbeiner vernarrt waren. Weihnachten 1947 bekam Truman einen Cocker Spaniel namens Feller geschenkt. Doch der Präsident wollte den Welpen nicht haben und reichte das Tier an seinen Hausarzt weiter. Die Nation war empört, denn der First Dog hat eigentlich einen festen Platz im Weißen Haus.

Barack Obama, amtierender Präsident der USA, schaffte sich zwei Portugiesische Wasserhunde an. Damit ergibt sich die stolze Zahl von rund 400 Hunden bei bisher 44 US-Präsidenten. Allein Gründungsvater  brachte es auf 36 Foxterrier, seine Frau Martha hielt sich Papageien.

Doch nicht nur in der Politik, auch in der Film- und Musikbranche finden sich viele Tierliebhaber. Das Berliner Museum "The Kennedys" zeigt bis zum 3. April mehr als 70 Aufnahmen von Stars, die mit Tieren abgelichtet wurden. Bekannte Fotografen wie Michel Comte, Richard Avedon oder Elliott Erwitt porträtierten Künstler wie Drew Barrymore, Jay-Z, Pete Doherty, Jeremy Irons oder Mike Tyson und ihre tierischen Begleiter.

Ein besonderes Augenmerk ist dabei auf die Kennedys gerichtet, jene glamouröse First Family um John und Jackie, die von 1961 bis 1963 im Weißen Haus residierte. Zu ihren Haustieren gehörten unter anderem das Pony Macaroni, auf dem Kennedy-Tochter Caroline zu reiten pflegte, und die Hündin Pushinka. Beide Tiere waren Geschenke von politischen Wegbegleitern. Das Pferd kam von Vize-Präsident Lyndon B. Johnson, der nach Kennedys Ermordung 1963 das Präsidentamt übernahm. Die Hündin schenkte der frühere sowjetische Ministerpräsident Nikita Chruschtschow.


Die Ausstellung "My Pony Macaroni. Ein Pferd im Weißen Haus und andere Tiergeschichten" läuft bis zum 3. April im Museum "The Kennedys" in

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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