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Bis heute ist er seinen Fans nur unter dem Namen Tetsche bekannt. Geboren wurde der Cartoonis in Soltau, mitten in der Lüneburger Heide.
Bis heute ist er seinen Fans nur unter dem Namen "Tetsche" bekannt. Geboren wurde Tetsche in Soltau, mitten in der Lüneburger Heide.
Diese Woche ist der stern mit vielen digitalen Extras angereichert. Unter anderem lädt Haus-Cartoonist Tetsche zu einer animierten Reise durch sein Universum ein.
Humor-Redakteur Tobias Schülert trifft stern-Cartoon Tetsche.
Seit 20 Jahren schon zeichnet Tetsche für seine Fan-Gemeinde. Spiegelei, Pümpel und Kondom sind immer dabei.
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Auf Neu-Deutsch sogenannte „sequels“ verheißen ja bisweilen nicht immer eine Steigerung der Spannung oder Qualität, wenn man da nur mal an Matrix denkt. Häufig ist im ersten Anlauf alles gesagt, was zu sagen ist, der zweite Aufguss hat ein paar Extravaganzen in der Hinterhand, aber ab dann ist die Luft doch einfach raus. Beim Fotografieren hat man es irgendwie einfacher. Vielleicht. Hier tritt keine (so schnelle) Ermüdung durch das Gesetz der Serie ein, sondern erfordert durch sich selbst schon eine stete Ansammlung weiterer Teile. Allerdings bedarf es aber auch eines guten Konzeptes, damit es auch tatsächlich eine Aussage hat. Man denke nur an das großartige Projekt „The Red Couch“ von Horst Wackerbarth, der mittlerweile über 6000 Menschen auf der ganzen Welt auf seinem Sofa hat Platz nehmen lassen. Wobei ja bei genauerem Hinsehen auch das stumpfe Aneinanderreihen völlig zusammenhangloser Bilder an sich schon das Konzept sein kann. Man muss nur am Ende wen finden, der es versteht. So können ja auch eine Unzahl Fotos von plattgefahrenen Kröten einen Anlass für allerlei Interpretationen bieten, auch wenn man vielleicht aus einer reinen Bierlaune heraus mal damit angefangen hatte. Denn oft genug ist der Beginn einer „Reihe“ eher ein Produkt der unsäglichen Geschwisterliebe von Zufall und Gelegenheit. So wollte der Zufall es, dass genau an dem Tag, wo diese Bilder hier gemacht wurden, sich das Modell endgültig dazu entschieden hatte, den Maßgaben ihrer Agenturen nicht mehr weiter nachzukommen und drauf geschi........ hat, dass Aktfotos nicht „ erwünscht “ sind. Ebenso war die Gelegenheit gegeben, ein bestimmtes Möbelstück mit ins Bild einzubeziehen. Der unwägbare Faktor der Improvisation machte es notwendig, das besagte Möbelstück nicht in seiner eignen Funktion als Stuhl zu verwenden, sodass kurzerhand ein abstraktes „Stuhl-Bondage“ daraus wurde. Für mich sind Accessoires in Bildern immer dann brauchbare, wenn sie eigentlich durch Strukturen, Materialien oder Formen an sich schon „einladen“ das Objekt nur für sich alleine fotografieren zu wollen. Dann „verkommt“ ein Modell schon mal zur Deko. Um so besser, wenn man eines wie die Dame hier grad zufällig in der Nähe hat. Seiner Funktion als Sitzmöbel quasi enthoben kann man so nun zur Tat schreiten und Körper, Objekt und Licht munter nach Gutdünken herum arrangieren. Was das ganze nun mit einer Serie zu tun? Naja, ganz einfach. Neben der klassischen Definition, dass z.B. ein und dasselbe Accessoire – man denke auch hier z.B. an den Pümpel und das Spiegelei bei Tetsche – trotz unterschiedlichster Personen, Anlässe und Umfelder immer wieder irgendwo im Bild auftaucht, können sich Serien über eine Art Aufeinanderfolge von bestimmten Phasen ergeben. Quasi als ob man in Zeitraffung den Werdegang von etwas dokumentiert. Der Eindruck stellt sich dann eh schon immer ein, wenn man hinterher eine gewisse Anzahl scheinbar ähnlicher Bilder beim Sichten der Ergebnisse durch die Vorschau flitzen sieht. Welche Bilder dann ausgewählt werden unterliegt manchmal tatsächlichen technischen Belangen. Oft genug aber auch momentaner Stimmung und individueller Sehgewohnheit. In diesem Sinne Es grüßt der Papendieck
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