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Es ist: eine Frau

Seit acht Jahren redet Ted Mosby in "How I Met Your Mother" von seiner Traumfrau - doch die Zuschauer haben sie nicht zu Gesicht bekommen. Bis Montagabend. Achtung: Wir spoilern. Ein bisschen.

Von Ulrike Klode

  Ted Mosby ist seit acht Jahren auf der Suche - zwischendurch ist er ziemlich verzweifelt. Doch der Zuschauer wusste immer: Ted wird seine Traumfrau auf jeden Fall treffen.

Ted Mosby ist seit acht Jahren auf der Suche - zwischendurch ist er ziemlich verzweifelt. Doch der Zuschauer wusste immer: Ted wird seine Traumfrau auf jeden Fall treffen.

  • Ulrike Klode

Acht lange Jahre und immer nur Andeutungen - mal ein gelber Regenschirm hier, eine Ferse da, zuletzt eine Hand an der Gitarre. Die Fans der Comedy-Serie "How I Met Your Mother" sind wirklich lange auf die Folter gespannt worden, wer denn nun die Mutter ist, von der die Hauptfigur Ted Mosby (Josh Radnor) seit der ersten Folge redet. Montagabend nun ist in den USA die langerwartete Folge ausgestrahlt worden, in der Teds Traumfrau, nach der er all die Jahre gesucht hat, zum ersten Mal zu sehen ist.

Über die Jahre ist unter den Fans viel spekuliert worden, die unterschiedlichen Theorien füllen viele Seiten im Netz. Hin und wieder sah es so aus, als sei die Serie der Lösung nahe - doch die Geschichte nahm immer genau dann eine unerwartete Wendung. Und irgendwann fragten sich viele Fans: Wird Ted jemals seine Traumfrau treffen? Oder wird der Arme immer nur hoffen dürfen, weil die Serie einfach zu gut läuft? Doch eigentlich ist die Serie so angelegt, dass er sie schließlich treffen muss.

Er muss sie treffen - irgendwann

Es gab Phasen, da wirkte die Geschichte um Ted auf der Suche nach der großen Liebe künstlich in die Länge gezogen, spielte mehrere Folgen lang keine Rolle mehr, die Erlebnisse der anderen Hauptfiguren (allen voran Barney Stinson, gespielt von Neil Patrick Harris) drängten in den Vordergrund. Es wurde also höchste Zeit, dass nun endlich mehr zu sehen ist - und so wurde diese finale Folge der achten Staffel auch vollmundig als diejenige, in der alles enthüllt wird, angeteasert.

Und klar ist nun: Ja, es gibt die Mutter wirklich. Doch eins ist nach der Folge von Montagabend auch klar: Bis er sie wirklich trifft, wird noch Zeit ins Land gehen, denn das passiert erst in der nächsten - und letzten - Staffel. Mehr wird hier aber nicht verraten - um den Spaß nicht zu verderben.

Wer sehen möchte, wie Teds Traumfrau aussieht: Hier gibt es mehr dazu.

Die achte Staffel läuft mittwochs um 20.15 Uhr auf Prosieben, vom Staffelfinale sind wir hier in Deutschland aber noch viele Wochen entfernt.

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Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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