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"Spiegel"-Journalist will Krömer verbieten lassen

Der Journalist Matthias Matussek war bei Kurt Krömer zu Gast. Nun will er die Ausstrahlung der "Late Night Show" gerichtlich stoppen lassen.

Von Sophie Albers

  Matthias Matussek (l.) hat sich neben Edith Schröder und Kurt Krömer offensichtlich nicht wohl gefühlt.

Matthias Matussek (l.) hat sich neben Edith Schröder und Kurt Krömer offensichtlich nicht wohl gefühlt.

Wer sich in eine Show von Kurt Krömer begibt, weiß, was ihn erwartet. Sollte man meinen. Ausgerechnet der austeilfreudige ehemalige Kulturchef des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel", der Journalist Matthias Matussek, behauptet nun das Gegenteil - und will die Ausstrahlung der "Late Night Show" am 10. August gerichtlich stoppen lassen. Es wäre die Auftaktsendung zur neuen Staffel.

Vor der Sendung habe es geheißen, Matussek könne mit Krömer über sein neues Buch und das Thema Religion reden, erklärte der Autor hinterher, als er die Produktionsfirma und den RBB aufforderte, seinen Part herauszuschneiden. Stattdessen hat Krömer aber natürlich den Krömer gemacht und Matussek bis zur Weißglut provoziert. Er begrüßte ihn mit "Pöbelhans" und "hinterfotziges Arschloch" und fragte später, ob er in den Puff gehe. Matusseks Retour "blöde Sau" ging unter, und auf die Pufffrage wollte er nicht antworten.

Weil der RBB zu seiner Show steht, ist Matussek am Mittwoch vor Gericht gezogen, um nicht nur seine Anteile, sondern die ganze Sendung verbieten zu lassen. Nach Informationen von stern.de ist das Landgericht Hamburg noch zu keiner abschließenden Beurteilung gekommen. Die Entscheidung wird für Donnerstag erwartet.

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