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Simone Thomalla hält Sexismus-Debatte für überflüssig

Die Schauspielerin Simone Thomalla hat sich kritisch zur "Aufschrei"-Debatte geäußert. Es ist nicht das erste Mal, dass die "Tatort"-Kommissarin eine ungewöhnliche Position vertritt.

  Simone Thomalla, hier mit ihrer Tochter Sophie (l.): "Wenn mir einer an den Hintern langt, dann kriegt er eine geschossen"

Simone Thomalla, hier mit ihrer Tochter Sophie (l.): "Wenn mir einer an den Hintern langt, dann kriegt er eine geschossen"

Die "Tatort"-Schauspielerin Simone Thomalla (47) hält rein gar nichts von der "Aufschrei"-Debatte um Sexismus. Das Ganze sei überflüssig wie ein Kropf, sagte Thomalla der #link;http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/39535/Sagen-Sie-jetzt-nichts-Simone-Thomalla;"Süddeutschen Zeitung"#. "Abgesehen von echter, handfester Belästigung am Arbeitsplatz oder Erpressung Schutzbefohlener oder Untergebener: Wenn wir Frauen es nicht mehr hinkriegen, einen blöden Spruch zu kontern, dann gute Nacht. Wenn mir einer an den Hintern langt, dann kriegt er eine geschossen, ganz einfach."

Sie sei auch absolut gegen die Frauenquote, sagte Thomalla. Einen Job müsse derjenige kriegen, der dafür wirklich besser qualifiziert ist. Diese Überzeugung habe sicher mit ihrer Herkunft aus der DDR zu tun, wo berufstätige Frauen völlig normal waren. "Ich halte überhaupt nichts von Ost-West-Klischees. Aber was das Bild der Frau angeht, da war die DDR tatsächlich weiter." Thomalla wurde 1965 in Leipzig geboren.

steh/DPA/DPA

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