Startseite

Ein Sieger zum Knuddeln

Und am Ende heißt der Sieger: Nick Howard. Der liebenswerte Brite singt zwar nicht am besten, aber das stört bei dieser Sendung ohnehin keinen. Entscheidend waren ganz andere Erfolgsfaktoren.

Von Christoph Forsthoff

  Wenn Träume nicht mehr als Schäume sind

Wenn Träume nicht mehr als Schäume sind

  • Christoph Forsthoff

Noch einmal kuscheln bis zum Abwinken, noch einmal Streicheleinheiten bis zum Sendungsschluss, noch einmal Schulterklopfen bis zum schon schmerzhaften Eigenlob: Ach ja, was war das Finale von "The Voice of Germany" doch schön… so einträchtig-harmonisch-schön, dass wir am Ende der drei Gesangs-Durchgänge fast schon wieder vergessen haben, wer von den vier Kandidaten denn nun gewonnen hat – oder sollte es daran gelegen haben, dass sich das Publikum ausgerechnet für den wohl profillosesten aus dem Sängerquartett entschied?

Möge der Netteste gewinnen

Zweifellos ist Nick Howard, der nach einem nervig in die Länge gezogenen Zuschauervoting mit über 41 Prozent die anderen drei deutlich auf die Plätze verweist, ein total netter Typ. Immer freundlich und ein Lachen auf dem Gesicht, total begeistert von der Aussicht "Jetzt spielen wir tatsächlich in der Münchner Olympiahalle" und auch mit dem nötigen Pathos im Moment des Sieges: "Es war mein Traum – und Deutschland hat mir eine Chance gegeben, meinen Traum zu leben…" Da möchten wir doch alle den Frauenschwarm vor Rührung in unsere Arme schließen (nur seinem Papa sollte der Brite mal beibringen, dass Kaugummikauen im Visier der Kamera einfach ziemlich peinlich aussieht). Dass der 30-Jährige anfangs im Duett mit seinem Mentor Rea Garvey in puncto Intonation alles andere als Bestnoten errungen hat und auch sein abschließendes Duett mit Emeli Sandé nicht über schönen Schmalz hinausgeht: Wen interessiert das schon, wenn einer doch so ein Süßer ist?

Alle haben sich lieb

Zumal selbst die vermeintlichen "Fach"-Kommentare der Coaches im Finale noch seichter und weich gespülter ausfallen als sonst: "Sehr beeindruckend – als ob ihr das schon ein paar Jahre zusammen übt", schwärmen die Cowboys von BossHoss. Nena freut sich, "dass ihr Freude am Singen hattet", und Garvey probt gleich die ganz große Umarmung: Erst für die ganze Show – "The Voice of Germany bringt die großen Namen, die haben euch alle musikalisch umarmt" – und dann für die Kandidaten: "Ihr seid alle genial…" Nun, ganz so weit mag der geneigte, indes auch ein wenig kritische Zuschauer dann doch nicht gehen, musikalisch lebt der Abend vor allem von den diversen Stars wie Nelly Futado, Leona Lewis oder Birdy, die sich den Kandidaten singend an die Seite stellen – und natürlich von Robbie Williams, der sein neues Album mit der Single-Auskopplung "Candy" promotet. Dass die vier Finalisten den Mega-Star hierbei unterstützen, erweist sich allerdings musikalisch nicht unbedingt als Gewinn.

Kein Talent dabei

Aber wer würde bei TVoG schon über Musik reden wollen? Oder gar die Bühnenauftritte ernsthaft beurteilen? Michael Lane langweilt wie bereits in den Runden zuvor, selbst Coach Xavier Naidoo vermag den drögen Deutsch-Amerikaner im Duett nicht aus der Performance-Reserve zu locken, verspricht dem 26-Jährigen aber dennoch, ihn mit auf Tournee zu nehmen. Dass Moderator Thore Schölermann jubelt, "diese vier Stimmen gehören zu den besten, die man in Deutschland finden kann", ist natürlich berufsbedingt – dass es hierzulande eine große Zahl mindestens vergleichbarer Organe gibt, werden hinter vorgehaltener Hand allerdings wohl selbst die Coaches bestätigen. Wirkliches Stimm-Potenzial besitzt Isabell Schmidt, doch auch das wird kaum genügen, damit die Musikwelt von der Greifswalderin in zwei Jahren noch über Dorffeste hinaus Notiz nimmt.

Weichgespülter Publikumsgeschmack

Charisma und Bühnenpower offenbart indes James Borges – dass der Luxemburger am Ende abgeschlagen mit noch nicht einmal acht Prozent der Telefonanrufe auf Platz vier landet, zeigt aber auch, wo die Vorlieben der TVoG-Gemeinde liegen: Nur keine Ecken und Kanten, gefällige Musik und ansonsten ein lieber netter Mensch. Was im Leben zweifellos zum Lieblings-Schwiegersohn reicht – nur, ein Pop-Star wird solch ein Typ garantiert nie.

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Was tun gegen ständige Lärmbelästigung in der Straße durch Lokal
Hallo, was kann man dagegen unternehmen wenn jedes Wochenende eine große Afterwork Studenten Party in dem Tanzlokal nebenan stattfindet. Es findet jedes mal eine massive Ruhestörung vor. Es geht meistens von 23:00 bis 03:00 Morgens. Unsere Lebensqualität ist momentan arg eingeschränkt. Wir wussten schon als wir hierher gezogen sind das es ab und zu etwas lauter sein kann. Aber das es jetzt solche extremen Ausmaße nimmt konnten wir nicht ahnen. Bei der Polizei ist dieses Party/Lokal wegen Ruhestörung bekannt. Nur leider unternimmt niemand etwas dagegen. Wir wohnen jetzt 5 Jahre in der Wohnung neben dem Lokal. Aber wir sind jetzt am überlegen deshalb nächstes Jahr wenn es finanziell möglich ist umzuziehen. Was kann man solange tun? Fenster im Sommer geschlossen halten ist unzumutbar. Beschweren beim Lokal Besitzer sowie bei der örtlichen Stadt die sowas genehmigt bringt auch nichts. Wenn es heißt war um wir dort hin gezogen sind, leider ist Heilbronn momentan eine reine Studentenstadt , das heißt als wir hierher gezogen sind waren damals nicht viele für uns preiswerte Wohnungen verfügbar, außerdem wurden damals schon sehr viele Wohnung nur an Studenten vermietet. Das heißt , uns ist nichts anderes übrig geblieben die günstigste Wohnung zu nehmen. Wie oben beschrieben hatten wir kein Problem damit das ab und an eine Veranstaltung stattfindet. Nur , es findet jetzt jedes Wochenende etwas sehr lautstarkes statt.
Ionisiertes Wasser oder Osmosewasser ?
Klar
Liebe Sternchen Community. Vor kurzem war ich bei einem Arzt und er hatte Azidose bzw. eine latente Übersäuerung festgestellt. Daraufhin habe ich viel recherchiert und einige Bücher gelesen. Erst bin ich auf die basische Ernährung gestoßen, die sehr effektiv sein soll, allerdings auch schwierig immer im Alltag zu praktizieren ist. Dann habe ich zufällig einen guten Bericht über ionisiertes Wasser bzw. basisches Wasser gefunden und mir auch ein Buch gekauft, "trink dich basisch" und "jungbrunnenwasser" da wird sehr positiv davon gesprochen. Insbesondere soll es auch das stärkste Antioxidanz sein mit Wasserstoff. Außerdem soll es den Körper basischer und Wiederstandsfähiger machen. Darmmileu und Blutmileu werden günstig beinflusst, heißt es. Sogar Haarausfall soll verhindert werden, weil die Hauptursache davon ist wohl Mineralienmangel, wegen Übersäuerung (pH Wert im Blut und Körper), weniger wegen der Genetik. Und noch einige weitere Vorteile hat es wohl, wie Obst und Gemüse wieder zu erfrischen. Und der Kaffee und Tee schmeckt wohl besser. Und noch einiges mehr.. Stimmt das? Allerdings habe ich "ionisiertes Wasser" gegoogled und bin auf einige Berichte gestoßen, die negativ davon sprechen. Meistens scheinen es Umkehrosmose Wasser Verkäufer zu sein, die so schlecht davon schreiben. Ich habe mal gehört Umkehrosmosewasser ist schädlich, weil es die Osteoporose verstärkt. Einige nennen es auch Osteoporosewasser, weil es wie destilliertes Wasser keine Mineralien mehr hat und deshalb Mineralien aus dem Körper zieht. Also ist es bestimmt nicht gut Osmosewasser zu trinken. Ich würde gerne mal ionisiertes Wasser probieren. Naja, aber hat jetzt jemand echte Erfahrung damit gemacht? Hat wer so einen "Wasserionisierer" zu Hause? Welches Wasser trinkt Ihr? Würde mich interessieren, weil die schon recht teuer sind. Aber vielleicht kaufe ich mir einen mit Ratenzahlung, wenn ich mir sicher bin. Im Moment braucht es etwas Aufklärung... Bitte nur seriöse Kommentare. Liebe Grüße KLAR

Partner-Tools