"Tatort"-Kritik Der Tod in den Katakomben von Berlin

Ein verrückter Künstler, illegale Partys und ein Toter: Die Berliner "Tatort"-Kommissare Ritter und Stark steigen in verborgene Welten im Untergrund der Hauptstadt ein, um den Mord an einem Bauunternehmer aufzuklären. "Oben und unten" steht auch für die Kluft in unserer Gesellschaft. Von Kathrin Buchner

Was macht eigentlich ... ... Horst Lettenmayer?

Der Münchner hat vielleicht Deutschlands bekanntestes Auge - und nebenbei auch die berühmtesten Beine: Seit über 700 Folgen eröffnet der frühere Schauspieler den ARD-"Tatort".

"Tatort"-Kommissar Dominic Raacke "Machos muss man in Formaldehyd einlegen"

Als Berliner "Tatort"-Kommissar Till Ritter gibt er den raubeinigen Draufgänger. Für den 20. gemeinsamen Krimi mit Kollege Boris Aljinovic ist er in Berlins Untergrund eingetaucht. Im stern.de-Interview spricht Dominic Raacke über Altersweisheit, seine Tochter und sagt, warum die Spezies Macho ein aussterbendes Wesen ist.

"Tatort"-Kritik Tödliche Schnitzeljagd durch Hamburg

Ein Kriegsopfer auf Rachefeldzug, Polizisten als Terrorausbilder. In seinem zweiten Auftrag als verdeckter Ermittler hetzt "Tatort"-Kommissar Cenk Batu die Ratten in den eigenen Reihen. Eine hochgerüstete Schnitzeljagd durch Hamburg mit bösen Erinnerungen an den Kosovo-Konflikt. Von Kathrin Buchner

"Tatort"-Kritik Komödienstadel mit Kräuterhexe

Scharlatan, Hellseher und Kräuterhexe - reich an skurrilen Gestalten ist dieser Esoterik-Hokuspokus. Dem Münchner "Tatort" "Gesang der toten Dinge" könnte schon jetzt ein trauriger Rekord beschieden sein: nämlich als schlechteste Krimifolge des Jahres in die ARD-Statistik einzugehen. Von Kathrin Buchner

"Tatort"-Kritik Ernstfall für Dick und Doof

Der Münster-"Tatort" ist wegen seines Dialogwitzes und der Klamaukeinlagen besonders beliebt. Doch im Fall eines Entführungsopfers, das an posttraumatischer Belastungsstörung leidet, stieß der Humor an seine Grenzen: Die Stimmung kippte. Von Carsten Heidböhmer

"Tatort"-Kritik Die Terroristin, die in die Wanne pinkelt

Verfassungsschutz, Terroranschläge und ein afrikanischer Diktator: "Tatort"-Kommissarin Charlotte Lindholm kämpft mal wieder gegen die ganze Welt. Dann tauchen auch noch Gespenster aus ihrer Vergangenheit auf. Und die Terroristin sitzt in ihrer Badewanne. Von Carsten Heidböhmer

"Tatort"-Kritik Leipziger Allerlei mit Nierchen

Prostitution, Organhandel, Korruption in der Bauwirtschaft, gefälschte Arbeitsgenehmigungen - das sind nur einige der Themen, die das Leipziger "Tatort"-Ermittlerduo zu bewältigen hatte. Bei so viel Verwirrung blieb dem Zuschauer nur eines übrig: sich an die einfachen Wahrheiten zu halten. Von Carsten Heidböhmer

"Tatort"-Kritik Tödlicher Gruß aus der Vergangenheit

Illegale Waffenschieberei, korrupte Zollbeamte und Auftragskiller - in "Tödliche Tarnung" wird endlich das Geheimnis um Kommissar Lannert gelüftet. Dabei muss er allerdings ein paar Dämonen aus der Vergangenheit um die Ecke bringen. Und der "Tatort" entdeckt das Gesetz der Serie. Von Kathrin Buchner

"Tatort"-Kritik Kaschmir-Barbie als Killerqueen

Millionärstöchterchen, Schnösel-Schüler und ein als Suizid getarnter Mord: In "Herz aus Eis" treibt ein eiskalter Engel sein tödliches Spiel in einem Elite-Internat. Der Bodensee-"Tatort" zeigt eine Mörderjagd nach dem klassischen Katz-und-Maus-Schema - ohne Tiefgang, aber mit Spannung und einer Botschaft. Von Kathrin Buchner

"Tatort"-Kritik Schießerei im Schweinestall

Grundstücksspekulation und ruinierte Biobauern: Der Frankfurter "Tatort"-Kommissar Fritz Dellwo hat Stress und flüchtet aufs Land zu seiner Jugendliebe. Die sitzt auf einem Haufen Schulden. Dann wird auch noch ihr Mann erschossen - und Dellwo macht den Schimi. Von Kathrin Buchner

"Tatort"-Kritik Die Braut, die sich nicht traut

Sobald ein "Tatort" zuletzt das sichere Terrain der deutschen Mehrheitsgesellschaft verlassen und Kriminalität im Migranten-Milieu thematisiert hat, konnte man sich einer Sache sicher sein - TV-Deutschand schaut ganz genau hin. Auch diesmal: Der Bremer Krimi "Familienaufstellung" sorgte für Top-Quoten. Von Carsten Heidböhmer

"Tatort"-Kritik Psychoterror im Supermarkt

Überstunden, Taschenkontrollen und Psychodruck - das ist der Arbeitsalltag in vielen Billig-Supermärkten. Als der Gebietsleiter einer solchen Discounter-Kette ermordet aufgefunden wird, stoßen die Ludwigshafen "Tatort"-Kommissare Folkerts und Kopper bei ihren Ermittlungen auf Mitarbeiter am Rande des Wahnsinns. Von Kathrin Buchner

"Tatort"-Kritik Die mordende Krankenschwester

In einer Kölner Klinik wurde der Chefarzt vergiftet. Für die Aufklärung des "Tatort" greift Hauptkommissar Freddy Schenk selbst zum weißen Kittel und trifft überlastete Pfleger, wundersam geheilte Patienten und Anna Maria Mühe als Krankenschwester mit Wahnvorstellungen. Für den Zuschauer bleibt ein großes Fragezeichen. Von Kathrin Buchner

"Tatort"-Kritik Ein Schocker über häusliche Gewalt

Ein tiefes Unbehagen hinterlässt dieser Krimi: Das Mordopfer war zugleich Täter, ein Despot, der Familie und Umfeld terrorisiert hat. Der Leipziger "Tatort" namens "Schwarzer Peter" zeigt häusliche Gewalt mit schockierenden Details und eine Kommissarin mit Wut im Bauch. Von Kathrin Buchner

"Tatort"-Kritik Türken, Tiroler und Tote

Sturköpfige Einwanderer, die ihre Töchter zwangsverheiraten wollen. Fiese Einheimische, die gegen die Zugewanderten hetzen. Dazwischen der überforderte Chefinspektor Moritz Eisner: Der Österreich-"Tatort" hat ein eigentlich gutes Anliegen gehabt - es aber durch übertriebene Schwarz-Weiß-Zeichnung diskreditiert. Von Carsten Heidböhmer

"Tatort"-Kritik Mord und Menschenhandel

Ein Menschenhändler wird in einem Flughafenhotel tot aufgefunden. Dieser Mordfall führt das Frankfurter Ermittlerduo Dellwo und Sänger direkt in die verschlungenen Menschen- und Warenströme des internationalen Kapitalismus. Ein gelungener Exkurs in eine Welt, die nicht mehr zu verstehen ist. Von Carsten Heidböhmer

"Tatort"-Kritik Mord für Blut und Boden

Passend zur Jahreszeit verbringt Chefinspektor Moritz Eisner sein Weihnachtsfest im ländlichen Österreich - und muss einen alten Familienkonflikt entwirren. Während andernorts das Verbrechen komplex und international agiert, ist in Österreich alles an die Blutsbande geknüpft. Von Carsten Heidböhmer

"Tatort"-Kritik Stadt-Amazonen, die wild rumballern

Waffen-Duelle im Wald, Banküberfälle mit Masken, Frauen, deren Hobby das Schießen ist - kaum ist Kollege Dellwo nicht da, gerät "Tatort"-Kommissarin Charlotte Sänger in schlechte Kreise, unter die "Waffenschwestern". Sie ermittelt mit weiblicher Intuition und scharfer Munition. Von Kathrin Buchner

"Tatort"-Kritik Mutter deckt Mörder

Die Staatsanwältin deckt den Mörder, der Drogenfahnder wirtschaftet in die eigene Tasche, und ein suspendierter Polizist bedroht Informanten mit der Pistole - bei ihrem dritten Fall musste das Leipziger Ermittler-Duo Saalfeld und Keppler vor allem den eigenen Stall ausmisten. Von Carsten Heidböhmer

Eine deutsche Erfolgsgeschichte: Seit rund 40 Jahren gehen wechselnde TV-Ermittler Sonntag für Sonntag auf Verbrecherjagd. Und die Fernsehnation sitzt gebannt vor dem Bildschirm.
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"Tatort"-Kritik Der Philip Marlowe aus Hamburg-Billstedt

Wotan Wilke Möring feiert einen gelungenen Einstand als "Tatort"-Kommissar. Sein Thorsten Falke orientiert sich an einer der großen Figuren der Filmgeschichte. Da stört auch der unlogische Plot kaum. mehr...

"Feuerteufel" Wotan Wilke Möhring bewährt sich im "Tatort" "Tatort"-Kritik Magerkost aus Köln ARD-Krimireihe Warum auch Teenies "Tatort" sehen
 
 
 
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stern (21/2013)
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