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Die deutsche Sprache verroht: Selbst einstige Tabuwörter wie "Idiot" oder "Scheiße" benutzen die meisten Deutschen inzwischen ohne schlechtes Gewissen. Die neue Freizügigkeit hat allerdings auch Grenzen - manche Wörter sollten immer noch tunlichst tabu bleiben.
Erst floppte Bruce Darnells "Styling-Show", dann folgte eine schaumgebremste Kuppelei, die aber nun auch schon wieder abgesetzt wurde - der Sendeplatz am Vorabend zwischen 18.55 und 19.20 Uhr scheint der ARD nur und immer wieder Ärger zu bereiten. Was ist da los?
Es gleicht einem dramaturgischen Laborexperiment: In Kenneth Brannaghs Kinofilm "1 Mord für 2" sind nur zwei Schauspieler zu sehen: Jude Law und Michael Caine. Auch wenn es ein reines Vergnügen ist, Caine bei der Arbeit zuzusehen: Das Stück, das für die Bühne geschrieben wurde, funktioniert auf der Leinwand nicht.
Als am 10. Juli 1976 in einer Chemiefabrik im Mailänder Vorort Seveso unbemerkt eine hochgiftige Gaswolke entweicht, brachte der Unfall das Dioxin in die Schlagzeilen. Die Wunden sind noch nicht verheilt.
Während in den USA und Israel das Jiddisch neu auflebt, spricht es in Deutschland fast keiner mehr. Sprachforscher der Universität Jena wollen jetzt die historische Entwicklung der jiddischen Grammatik untersuchen.
Einschreiben per E-Mail, Hausarbeiten im Chatroom besprechen, die Examensprüfung per Videokonferenz absolvieren - hört sich futuristisch an, wird an der Uni der Zukunft aber Alltag sein.
21 Konzerne haben sich die Werberechte an der Fußball-WM gesichert. Rabiat wacht der Weltverband Fifa darüber, dass diese Sponsoren unter sich bleiben. "Feindliche" Schriftzüge in Stadien müssen abmontiert werden. Ein Frontbericht.
Es war keine Büchersendung, es war kein politisches Interview, es war ein missratenes Zwischending - trotzdem war das Gespräch zwischen Ulrich Wickert und Günter Grass gewinnbringend. Für Grass.
In Österreich ist er ein Popstar: 1.400 Zuhörer kamen zur Vorabpräsentation von Wolf Haas' neuem Roman "Das Wetter vor 15 Jahren". Nach seinen Kultromanen über den Privatdetektiv Brenner ist das neue Buch eine Liebesgeschichte.
Ein unbemerkter Neustart beim ARD-Magazin "Kontraste". Silke Böschen hat zum ersten Mal moderiert. Möglicherweise haben viele Zuschauer gar nicht bemerkt, dass da ein neues Gesicht zu sehen war. Man setzt offensichtlich auf Kontinuität.
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