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"Wut", "Contergan", "Die Fälscher" und nun die Tragikomödie "Selbstgespräche". August Zirner ist einer der populärsten Schauspieler in Deutschland. Sein Gesicht kennt jeder, nur mit dem Namen hapert es meistens. Gut, dass es ihn nicht wirklich stört. Ein stern.de-Gespräch über Eitelkeit, Jähzorn und heiße Eisen.
In der Wiener "Tatort"-Episode "Glaube, Liebe, Tod" legt sich Hauptkommissar Eisner mit einer Psychosekte an, die ihn an seiner empfindlichsten Stelle attackiert. Am Ende dieser lehrstückhaften Folge wird er zum Lebensretter und verweigert die Erlöserrolle. Ein spannender Krimi, doch mit kleinen Schwächen.
Es ist ein Facelift für die deutsche Serienlandschaft: Statt Landärzten, Bergdoktoren und Traumschiffen zeigt das ZDF "Klimawechsel", eine Mini-Serie über Frauen in den Wechseljahren. Selten wurde ein schwieriges Thema mit so viel Witz aufgegriffen.
Zwölf Jahre unschuldig im Gefängnis? In dem Fernsehfilm "Schlaflos" spielt Senta Berger eine Ex-Filmdiva, die nach ihrer Haftentlassung den wahren Täter sucht. In der Rolle ihrer Filmtochter ist Caroline Peters zu sehen - die demnächst selbst wieder auf Mörderjagd gehen darf.
Es geht um Vergangenes, um Schuld und Schweigen. Beide Königsklassen des TVs - Dokumentation und Fiktion - sind vertreten. Mit dem Fiction-Zweiteiler "Contergan" und der rechercheintensiven Doku "Das Schweigen der Quandts" zeigt die ARD endlich mal wieder Spitzenfernsehen.
In der Komödie "Stellungswechsel" gründen fünf Männer einen Escortservice für Frauen. Im stern.de-Interview spricht Jungstar Kostja Ullmann, der einen der Verführer spielt, über seine Schauspielerfahrungen, Angelina Jolie - und wie er privat Frauen anspricht.
Die öffentlich-rechtlichen Sender sind bei der Vergabe der Grimme-Preise die großen Gewinner. Sie haben zehn der zwölf Auszeichnungen eingeheimst. Auch die deutsche Fußball-Nationalmannschaft spielte eine Rolle.
Lange Jahre wurde sie immer wieder mit der Rolle identifiziert, die sie berühmt gemacht hat: Moderatorin von "Bravo TV". Diese Zeiten sind vorbei - inzwischen hat sich Jasmin Gerat längst als Schauspielerin etabliert.
Nach der Verschiebung des Films "Wut" über gewalttätige jugendliche Migranten hat Regisseur Züli Aladag sein Werk verteidigt. Auch WDR-Intendant Fritz Pleitgen hat die mangelnde Courage beklagt. Das realitätsnahe Drama hatte im Vorfeld für Wirbel gesorgt.
Ein Türke terrorisiert eine deutsche Familie - vermutlich verschoben die ARD-Intendanten "Wut" wegen politischer Unkorrektheit in die Nacht. Früher hätte aber auch wenig gebracht: Regisseur Aladag verliert sich in Gewaltdarstellungen.
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