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Schöne Frauen, fiese Gauner, wilde Partys - so ist "Babylon Berlin"

Die Serie "Babylon Berlin" erzählt eine spannende Kriminalgeschichte aus den 20er Jahren. Die 40 Millionen Euro teure Produktion punktet mit tollen Bildern und herausragenden Schauspielern.

Babylon Berlin

Es gilt als die teuerste deutsche Serie aller Zeiten: An diesem Freitag feiert "Babylon Berlin" auf Sky seine Premiere. 40 Millionen Euro sollen die 16 auf den Bestsellern von Volker Kutscher basierenden Folgen gekostet haben. Um das zu stemmen, haben sich ganz neue Allianzen gebildet: So arbeitete die öffentlich-rechtliche ARD erstmals mit dem Pay-TV-Sender Sky zusammen. Für Drehbuch und Regie waren Tom Tykwer, Henk Handloegten und Achim von Borries verantwortlich.

An diesem Freitag feiert "Babylon " auf Sky seine Premiere. Mit Produktionskosten von 40 Millionen Euro gilt es als die teuerste deutsche Serie aller Zeiten. Die 16 Folgen beruhen auf den Bestsellern von Volker Kutscher und führen in das Berlin der späten 20er Jahre. 

Im Zentrum von " Berlin" steht der aus dem Rheinland stammende Kommissar Gereon Rath (Volker Bruch), der in der deutschen Hauptstadt einen komplizierten Erpressungsfall aufklären will. Gleichzeitig spannt die Serie das Panorama einer Epoche kurz vor dem Ausbruch des Nationalsozialismus auf.

"Babylon Berlin" ist ab Freitag, 13. Oktober, auf 1 zu sehen. Die 16 Teile werden immer freitags um 20.15 Uhr in Doppelfolgen ausgestrahlt. Alle Episoden am Stück gibt es ab dem 24. November. Ab 2018 läuft die Serie dann in der ARD.


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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo