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15.000 Komparsen, 1500 Pferde, 2400 Kostüme, 105 Drehorte: Die Neuverfilmung des Romanklassikers "Krieg und Frieden" von Leo Tolstoi ist mit 26 Millionen Euro die bisher teuerste europäische TV-Produktion. Auf den Zuschauer warten Intrigen, Emotionen und blutige Schlachten.
Der Fall "Schwarze Tiger, weiße Löwen" führt die Kommissare Charlotte Lindholm und Sigrid Malchus an einen grausamen Ort: die unterirdische Folterwelt eines Mädchenentführers. Die Parallelen zum Fall Natascha Kampusch gelingen. Was die "Tatort"-Folge jedoch scheitern lässt, ist ihre Kommissarin.
1937 wird die sowjetische Universitätsprofessorin Eugenia aufgrund von absurden Anschuldigungen verhaftet und zu zehn Jahren Zwangsarbeit in Sibirien verurteilt. Nur ihre selbstverfassten Gedichte und die Liebe zu einem Lagerarzt geben ihr Hoffnung.
Ein rundum gelungener "Tatort" - das ist selten. Und das, obwohl "Mord in der ersten Liga" das klischeebehaftete Thema "Homosexualität im Fußball" behandelte. Da weiß man gar nicht so recht, wo man bei dem Fall mit Maria Furtwängler als Charlotte Lindholm ansetzen soll. Ein Dank ist angebracht.
Marcel Reich-Ranicki poltert, Thomas Gottschalk wird reingelegt und Ramona Drews spritzt mit Milch: Die kleinen Skandälchen und großen Skandale der Unterhaltung sind vielen noch in bester Erinnerung. Ihnen auch? Testen Sie sich in der Sommerschule.
7,35 Millionen Zuschauer wollten am Sonntagabend die lahme erste Folge des ZDF-Dreiteilers "Krupp - eine deutsche Familie" sehen. Die Produktion ist ein gutes Beispiel dafür, wie das Fernsehen unsere Vergangenheit entsorgt.
Am Sonntagabend startete die mit großem Aufwand betriebene Verfilmung des Tolstoi-Romans "Krieg und Frieden" im ZDF. Der erste Teil des 26 Millionen Euro teuren Vierteilers kam beim Publikum jedoch nicht so gut an wie der altbewährte "Tatort" im Ersten.
Vergoldete Rehe für Eva Longoria, Henry Maske und Tom Cruise, Harald Schmidt als gebremst ironischer Conferencier: Die 59. Bambi-Verleihung, die die ARD gestern live aus Düsseldorf übertrug, gestaltete sich als ziemlich seltsame Mischung - und vor allem ziemlich lang.
Es geht um Vergangenes, um Schuld und Schweigen. Beide Königsklassen des TVs - Dokumentation und Fiktion - sind vertreten. Mit dem Fiction-Zweiteiler "Contergan" und der rechercheintensiven Doku "Das Schweigen der Quandts" zeigt die ARD endlich mal wieder Spitzenfernsehen.
Als Model zierte sie die Titelblätter aller wichtigen Modezeitschriften. Jetzt will Nadja Auermann auch auf dem Bildschirm eine gute Figur machen - und zwar in einem Psychothriller.
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