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Better Call Saul: Das müssen Sie zur zweiten Staffel wissen

Der Breaking-Bad-Nachfolger Better Call Saul war letztes Jahr ein Überraschungshit. Jetzt ist die Serie um den schillernden Anwalt wieder da. Und geht genauso groß weiter, wie sie aufgehört hat.

Better Call Saul Bob Odenkirk Jimmy McGill

Jimmy McGill (Bob Odenkirk) lässt es sich am Anfang der zweiten Staffel von "Better Call Saul" gut gehen. Bis er zum kriminellen Anwalt Saul Goodman wird, vergeht wohl noch eine Weile. Oder doch nicht?

Better Call Saul gewann letztes Jahr die Herzen der Fans im Sturm. Die waren nach dem Ende von Breaking Bad hin- und hergerissen. Einerseits hatte die brillante Serie um den Meth-kochenden Lehrer Walter White ein großartiges Finale und einen würdigen Abschluss erhalten. Andererseits lechzten sie nach mehr Stoff aus der drogenverseuchten Unterwelt von Albuquerque. Better Caul Saul lieferte etwas völlig anderes. Und war trotzdem verdammt nah am Original. Denn auch die Vorgeschichte von Walter Whites späterem Anwalt Saul Goodman, alias Jimmy McGill, spielt mit der Idee, was die Menschen bewegt, zum Kriminellen zu werden. Am 16. Februar läuft auf Netflix die zweite Staffel an. Und zeigt Jimmy McGill am Scheideweg.

Natürlich weiß jeder Fan von Breaking Bad, welch skrupellose Figur Saul Goodman, gespielt von Bob Odenkirk, in der Zukunft werden wird. Noch ist es allerdings ein paar Jahre früher.  Und Jimmy McGill ist ein erfolgloser Anwalt mit großer Klappe und viel Herz. Das Geld ist knapp, die Jobs sind schlecht, trotzdem bringt er sich und seinen psychisch angeschlagenen Bruder über die Runden. Und versucht, ihm als Staranwalt nachzueifern. Dabei versucht er, gut zu sein. Auch, um seine Ex von sich zu überzeugen. Und obwohl das Geld lockt und die Betrugsmaschen der Jugend immer gut gelaufen waren.

Der langsame Fall des Jimmy Gill

Am Ende der ersten Staffel bricht das Kartenhaus zusammen. Jimmy erfährt, dass ausgerechnet sein geliebter Bruder derjenige war, der Jimmys Traumjob in der Spitzenkanzlei des Bruders sabotiert hat. Dann waren da noch die gestohlenen Millionen, die Jimmy gemeinsam mit Walter Whites späterem Partner Mike Ehrmantraut bei einem Klienten gefunden - und zurückgegeben hatte. Es war das moralisch Richtige, redet sich Jimmy ein. Überzeugt ist er auch in der neuen Staffel noch nicht.

Denn so sehr er ein guter Mensch sein will, so sehr reizt ihn das schnelle Geld und der Nervenkitzel des kriminellen Lebens. Und wie am Ende der ersten Staffel steht er nun ebenfalls vor der Entscheidung: Tut man nun das Richtige? Oder das, worin man gut ist? Auch, wenn es moralisch vielleicht etwas fragwürdig ist. Vielleicht auch etwas mehr. Der langsame Abstieg in die eigenen Untiefen war schon das Thema von Breaking Bad. Auch wenn der künftige Saul Goodman nicht ganz so skrupellos ist wie es Walter White am Ende war, ein Unschuldslamm ist er ganz sicher nicht.

Vom Paulus zum Saulus

Ohne zu viel von der Handlung zu verraten, zeigt die erste Folge der neuen Staffel vor allem eines: Jimmy bricht gerne die Regeln. Er tut es auf charmante Art, er ist gut darin, er hat Freude daran. Manchmal etwas mehr Freude, als ihm gut tut. Denn irgendwann wird er kommen. Der Moment, in dem aus dem guten Anwalt Jimmy McGill das kriminelle Schlitzohr Saul Goodman wird.

Ob wir noch alte Bekannte aus Breaking Bad treffen, hält der verantwortliche Sender AMC schwer geheim. Mike ist natürlich mit von der Partie, auch der Gangster Tuco hatte bereits einige Auftritte. Ob aber Walter White persönlich durchs Bild huschen wird oder gefeierte Gegner wie Sauls späterer Klient Gustavo "Gus" Fring ihren Einstand haben, wird sich erst im Laufe der Staffel zeigen. Man darf das Popcorn schon bereit halten.

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