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Rundfunkgebühr soll nicht erhöht werden

Die deutschen Verbraucher können sich freuen: Bis 2014 soll der Beitragssatz der Rundfunkgebühren stabil blieben. Eine entsprechende Empfehlung sprach die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs am Donnerstag aus.

Gut für den Verbraucher, schlecht für die öffentlich-rechtlichen Sender: Die Rundfunkgebühr in Deutschland soll über das Jahr 2012 hinaus stabil bleiben. Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) ließ am Donnerstag einen entsprechenden Entwurf über den geschäftsführende Sender WDR verbreiten. Damit würden auch ab 2013 monatlich 17,98 Euro fällig sein. Ursprünglich hatte die ARD einen "Mehrbedarf" von etwa 900 Millionen Euro angemeldet. Das ZDF lag mit seinem Wunsch bei 429 Millionen Euro über vier Jahre. Über die Empfehlung der KEF müssen letztlich die Länder befinden.

Sollte die Empfehlung angenommen werden, blieben die Rundfunkgebühren bis Ende des Jahres 2014 stabil. 2009 wurde der Betrag zum letzten Mal angehoben. Laut ARD stellt die KEF aber einen zusätzlichen Bedarf für ARD, ZDF und Deutschlandradio fest. Allerdings halte sie eine verlässliche Prognose der Erträge nach der Umstellung auf das neue Beitragsmodell nicht für möglich und begründe hiermit ihre Empfehlung zur Beitragsstabilität.

jwi/DPA/DPA
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