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Der Stuttgarter "Tatort" - das war mal Bienzle und Behäbigkeit. Jetzt sind die Kommissare zwar jung, aber auch nicht viel flotter. Trotz einiger gut gemachter Mordszenen versinkt die neuste Folge aus Schwaben im Mittelmaß.
Das Schwabenländle brodelt, jetzt auch im "Tatort". Und natürlich gehts um den Stuttgarter Bahnhof. Das dortige Kommissaren-Duo tanzt für den Erhalt eines Kulturzentrums auf dem Gelände des Hauptbahnhofs und löst ganz elegant einen Fall mit einem halben Dutzend Verdächtigen und ebenso vielen Mordmotiven.
Den "Tatort" verpasst, aber Sie wollen trotzdem wissen, was passiert ist? Dann ist unser neues Format "Graphic-TV" genau das Richtige für Sie: Sechzehn Bilder im Comicstil erzählen den "Tatort" nach.
Stuttgarter sind Dickschädel: Das wissen wir spätestens seit den Protesten ums Bahnhofsprojekt. Im neuen Schwaben-Tatort "Die Unsichtbare" lehnt sich nun auch Kommissar Thorsten Lannert auf - gegen deutsche Ausländerpolitik. Nur dumm, dass ihm das niemand abkauft.
Otto Normalverbraucher mit Doppelleben, die kalabrische Mafia und ukrainische Auftragskiller: deftige Zutaten für die Stuttgarter "Tatort"-Folge "Blutgeld". Dabei ging es doch eigentlich nur um ganz große Gefühle und wohin diese führen können.
Der Titel des gestrigen "Tatort" klingt ähnlich scheußlich wie das "Wort des Jahres" Abwrackprämie. In "Altlasten" geht es um Demenz, Verantwortung und den Generationenkonflikt. Der schwäbische Krimi kommt passend zur nachweihnachtlichen Gemütslage.
Kokain-Dealer und Drogenfahnder werden erschossen, Polizisten geraten unter Verdacht, sich bereichert zu haben: "In eigener Sache", die zweite "Tatort"-Folge mit den Stuttgartern Lannert und Bootz, ist aber nicht so krawallig wie es scheint, sondern eine feine Betrachtung über den Unterschied zwischen Recht und Gerechtigkeit.
Das Schwabenländle als Sündenbabel: schöne Frauen, die über die Horizontale aufsteigen wollen, Männer ohne Skrupel, und ein mit Messerstichen massakriertes Callgirl. Mit den Ermittlern Lannert und Bootz im Rotlichtmilieu erreicht der Stuttgarter "Tatort" eine Rekordquote.
Jagdgewehre und Suppentassen: Im Stuttgarter "Tatort" geht es wild zu. Die überragende Leistung eines Theatergiganten belebt den erfrischend einfach gestrickten Ratekrimi im Fabrikanten-Milieu.
Der raubeinige Hamburger und der smarte Ehrgeizling, dazu noch zwei rassige Damen mit Migrationshintergrund: Um die Ära der schwäbischen Behäbigkeit von Kommissar Bienzle zu beenden, hat der SWR scharfe Typen, schnelle Autos und eine Kinderleiche aufgefahren.
Stuttgart hat zwei neue "Tatort"-Kommissare. Statt des behäbigen Bienzles sind jetzt zwei kernige Großstadt-Typen auf Verbrecherjagd: Richy Müller und Felix Klare. Im stern.de-Interview sprechen sie über Verfolgungsjagden, Schwulenszenen und soziale Schichten.
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