Nach zahllosen "Schlag den Raab"-Ausgaben ohne weibliche Beteiligung durfte mal wieder eine Frau gegen Stefan Raab antreten - allerdings ohne Erfolg. Kommissarin Manuela scheiterte in Runde 14.
Manuela aus Magdeburg ist Kommissarin, Polizei-Weltmeisterin im Speerwurf und macht einen sehr sportlichen Eindruck. Schnell kann sie deshalb die Zuschauer von sich überzeugen und darf - nachdem "Schlag den Raab" lange Zeit ausschließlich männliche Kandidaten vorzuweisen hatte - gegen Stefan Raab antreten.
Dieser hatte zuvor vier Sendungen in Folge gewonnen, so dass Manuela am Samstagabend um stolze zweieinhalb Millionen Euro spielt. Trotzdem ist die Kandidatin ruhig, konzentriert und wirkt gelassen. Aber der Start ist holprig: Erst das vierte Spiel, in dem rückwärts abgespielte Lieder erraten werden sollen, kann sie für sich entscheiden.
In den folgenden Runden behält Raab weiter die Oberhand, zieht punktemäßig seiner Kontrahentin davon. Aber Manuela gelingt der Ausgleich, sie überholt Raab sogar. Zahlreiche Werbeblöcke später, weit nach Mitternacht, muss sich die Magdeburgerin dann aber in Runde 14 geschlagen geben. Ein Holzturm stürzt ein, nachdem sie den falschen Balken herausgezogen hat.
Die Wettbewerbe waren in alter "Schlag den Raab"-Manier - nicht sonderlich überraschend. So konnte die Spielshow in Konkurrenz zu gleich drei anderen Unterhaltungsshows nur verhältnismäßig wenig Zuschauer vor den Fernseher locken. In der Altersklasse der 14- bis 49-Jährigen sahen 2,48 Millionen die Sendung, ein Marktanteil von 11,8 Prozent. Derart niedrige Werte hat die Show das letzte Mal im Jahr 2007 eingefahren. Gewinner des Abends war "Das Supertalent" auf RTL.