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Diane Kruger als «Tatort»-Star? Sag niemals nie

Berlin - Diane Kruger (40), soeben als beste Schauspielerin beim Filmfestival Cannes ausgezeichnet, schließt ein Engagement als «Tatort»-Kommissarin nicht aus.

Diane Kruger

Diane Kruger hat ihr Verhältnis zu Deutschland neu definiert. Foto: Etienne Laurent

Diane Kruger (40), soeben als beste Schauspielerin beim Filmfestival ausgezeichnet, schließt ein Engagement als «Tatort»-Kommissarin nicht aus.

«Man soll ja nie Nie sagen. Aber wenn, dann erst in ein paar Jahren», sagte die deutsche Schauspielerin, die ihren Lebensmittelpunkt nach eigenen Angaben in und Paris hat, dem Magazin «Grazia».

Sie schränkte aber ein: «Ich glaube nicht, dass ich komplett wieder nach Deutschland ziehe. Aber mit würde ich sofort drehen. 'Toni Erdmann' ist ein außergewöhnlicher Film. Und sie ist eine spannende Frau, die ich hier gerade kennengelernt habe.»

Ade saß in der Jury von Cannes unter anderem neben den Regisseuren Pedro Almodóvar («Alles über meine Mutter») und Paolo Sorrentino («La Grande Bellezza - Die große Schönheit»).

Dem Magazin «Gala» gestand außerdem, dass sie durch den Dreh des Films «Aus dem Nichts» mit Fatih Akin, für den sie in Cannes ausgezeichnet wurde, eine neue Sicht auf Deutschland bekommen habe: «Ich habe mein Leben als Erwachsene ausschließlich in Frankreich und in den USA geführt. Und ich habe mich immer wie jemand gefühlt, der nicht ganz dazugehört - selbst in Frankreich, obwohl mein Lebensstil total französisch ist. Doch in Hamburg hatte ich plötzlich nach sehr langer Zeit zum ersten Mal das Gefühl, zu Hause zu sein.»

dpa

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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