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Krimi trifft auf Familienepos

Eine geplatzte Hochzeit, ein Mord und ein verschwundener Waisenjunge - die Charlotte-Link-Verfilmung "Das andere Kind" erzählt von einer jungen Frau und ihrer düsteren Familiengeschichte.

  Leslie Cramer (Marie Bäumer) und ihr Verehrer, der Lehrer Dave (Fritz Karl) in der Charlotte-Link-Verfilmung "Das andere Kind"

Leslie Cramer (Marie Bäumer) und ihr Verehrer, der Lehrer Dave (Fritz Karl) in der Charlotte-Link-Verfilmung "Das andere Kind"

Die Autorin Charlotte Link ist eine gebürtige Frankfurterin und lebt in Wiesbaden. Seit die heute 49-Jährige bei einem Ferienaufenthalt mit 13 Jahren auf den britischen Inseln ihre Liebe zu Land und Leuten entdeckte, sind die Schauplätze ihrer Romane jedoch oft in England angesiedelt; so auch "Das andere Kind". Die zweiteilige Verfilmung ist am 2. und 3. Januar um jeweils 20.15 Uhr in der ARD zu sehen.

Die rund zehn früheren Verfilmungen von Link-Romanen liefen dagegen alle im ZDF. "Zunächst hatte ich es mit der Donna Leon gehalten", sagte die Autorin der DPA. "Ein Buch ist ein Buch und der Film ein Film. Der geht mich nichts an. Aber dann merkte ich, dass mir die Verfilmungen höchstpersönlich angelastet wurden, und mit manchen Verfilmungen war ich ganz und gar nicht einverstanden, ohne dass ich daran viel hätte ändern können." Also wechselte die 49-Jährige den Auftraggeber. Stefan Dähnert schrieb das Drehbuch, Urs Egger führte Regie. Gedreht wurde an britischen Originalschauplätzen.

Keine Zeit für nostalgische Wehmut

Manches ist auch in der neuen Verfilmung anders als im Buch, doch die Grundlinie blieb erhalten. Die junge Ärztin Leslie, frisch geschieden, kommt in ihre nordenglische Heimat Yorkshire zurück. Aber für nostalgische Wehmut bleibt nicht Zeit. Schon bald ist Leslie in ihre Familiengeschichte verstrickt, und die birgt ein düsteres Geheimnis. Düster auch, aller Anglophilie der Autorin zum Trotz, ist das England-Bild, das der Film vermittelt, "weil es nun mal eine düstere Geschichte ist", sagt die Autorin. "Ich wollte kein idyllisches Pilcher-England unter strahlend blauem Himmel." Und düster sind gleichfalls die auftretenden Gestalten, alle ohne rechte Beziehung zueinander: "Nestwärme gibt es hier nirgends, und Außenseiter sind sie alle", wie Marie Bäumer meint.

Bäumer spielt die Leslie. Auch sonst glänzen etliche prominente Namen im Ensemble: Hannelore Hoger als Leslies bärbeißige Großmutter Fiona, die mit sarkastischen Bemerkungen einen jeden in die Flucht zu schlagen weiß, so auch den von Fritz Karl gespielten Dave Tanner, einen schillernden Glücksritter, der Leslies beste Freundin aus Jugendtagen zu ehelichen vorhat.

Erschlagen am Strand

Oma Fiona sagt ihm noch während der Verlobungsfeier auf den Kopf zu, dass er einzig am Geld der Freundin interessiert sei. Am nächsten Tag liegt sie erschlagen am Strand. Sollte Dave der Mörder sein? Es liegt nahe. Aber es kommen noch genügend andere in diesem Genre-Mix aus Krimi und Familienepos infrage. Und dann ist da noch die Sache mit dem "anderen Kind", einem kleinen Waisenjungen, der hier während des Kriegs Aufnahme gefunden hatte und dann spurlos verschwunden zu sein scheint.

Charlotte Link freut besonders, dass zum Ensemble viele britische Schauspieler gehören: "Sie haben ganz eigene Gesichter, ihren eigenen Ausdruck. Das gibt dem Film ein besonderes Maß an Authentizität." Auch Marie Bäumer zeigte sich von den angelsächsischen Kollegen sehr angetan: "Es heißt nicht grundlos, Engländer seien die besten Schauspieler Europas mit der besten Ausbildung. Sie sind sehr präzise, dabei sehr unprätentiös und haben etwas unglaublich Unangestrengtes." Verständigung fiel da nicht schwer. Auch wenn die Deutschen ihre Dialoge deutsch sprachen und die Engländer englisch.

sch/DPA/DPA

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