Larry Hagman ist mit 81 Jahren gestorben. Als "Dallas"-Fiesling J.R. Ewing wurde der Schauspieler berühmt, dabei war er privat ein völlig anderer Charakter.
Die Rolle des J.R. Ewing in der US-Kultserie "Dallas" hatte ihn zu einer Legende gemacht. In einem Krankenhaus seiner texanischen Heimat ist Schauspieler Larry Hagman nun im Alter von 81 Jahren gestorben.
Er sei am Freitagnachmittag im Beisein seiner Angehörigen einem Krebsleiden erlegen, teilte seine Familie mit. Hagman sei so "friedlich" gestorben wie er sich das gewünscht habe, hieß es in der Erklärung der Familie weiter. Demnach starb der Star im Medical City Dallas Hospital in Dallas im Bundesstaat Texas. Zuvor hatte er die meiste Zeit abseits von Hollywood auf einer Ranch im südkalifornischen Ojai gelebt.
Hagman galt als brillanter Schauspieler, privat war er ganz anders als seine berühmteste Rolle. Gier, Intrige, Egoismus - all das war dem US-Amerikaner fremd. Dabei spiele er Bösewichte am Liebsten, verriet er dem Online-Sender AolTV.com. "Denn gute Kerle haben längst nicht so viel Spaß wie Böse. Ich spiele lieber die witzigen Rollen."