Sarah Knappik beschert RTL die absolute Mehrheit

26. Januar 2011, 13:00 Uhr

Das Dschungeltheater um Sarah Knappik hat sich für RTL ausgezahlt. Am Dienstag erzielte die um 45 Minuten verlängerte Folge von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" einen Marktanteil von mehr als 50 Prozent in der Altersgruppe zwischen 14 und 49 Jahren.

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Ein letztes Mal stand Sarah Knappik im Mittelpunkt - und©

Die Rekordmeldungen reißen für RTL gar nicht mehr ab. Seit Tagen eilt der Kölner Sender mit seinem Dschungelcamp von einer Erfolgsmeldung zur nächsten. Daran hat auch der freiwillige Weggang von Urwald-Zicke Sarah Knappik nichts geändert. Die zwölfte Folge sahen am Dienstagabend erneut im Gesamtpublikum mehr als acht Millionen, insgesamt erzielte die Show einen Marktanteil von 34,6 Prozent aller Zuschauer.

Weit besser waren die Werte in der werberelevanten Zielgruppe zwischen 14 und 49 Jahren. Dort kam RTL auf einen Marktanteil von 50,3 Prozent. In absoluten Zahlen waren das 5,46 Millionen Zuschauer. Damit war die gestrige Folge die erfolgreichste der aktuellen, fünften Staffel. Und die zweiterfolgreichste in der Geschichte von "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!". Nur das Finale der ersten Staffel im Januar 2004 hatte mit 54,1 Prozent einen besseren Wert.

Kritik an der Sendung

Offenbar nehmen die Zuschauer den Machern der Dschungelshow nicht übel, dass sie in mehrerer Hinsicht getäuscht und hingehalten wurden. Zunächst hatten die Moderatoren Dirk Bach und Sonja Zietlow am Montagabend suggeriert, in der nachfolgenden Sendung "Extra - Das RTL Magazin" würde die Frage geklärt, welcher Promi freiwillig das Camp verlassen habe. Es gab zwar eine Live-Schaltung ins Baumhaus, dort wurde aber über allerlei Allgemeines gesprochen - nicht jedoch die Auflösung zu der spannende Frage des Abends geliefert. Der zweite Kritikpunkt: Die Zuschauer konnten am Montag weiterhin zum Preis von 50 Cent pro Anruf für Sarah stimmen - obwohl da schon feststand, dass sie freiwillig das Camp verlässt. "RTL verarscht die Dschungelfans", titelte am Mittwoch die "Bild"-Zeitung.

Doch das alles schien dem Publikum nichts auszumachen: Der Drang, noch ein letztes Mal Sarah Knappik zu sehen, war offenbar größer. Gering war dagegen die Lust der Fernsehzuschauer, Rainer Langhans beim täglichen Meditieren zu beobachten. Sie wählten den Ex-Kommunarden aus dem Camp.

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