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Alleine waren sie spröde, doch gemeinsam schlugen Gerhard Delling und Günter Netzer aus der Fußball-Kommentierung Funken. Am Samstag geht Netzer zum letzten Mal auf Sendung.
Viel Lärm, wenig Tore: Die äußeren Umstände für die TV-Reporter am WM-Eröffnungswochenende waren kaum zumutbar. Das ZDF hat das Beste rausgeholt, während die Kollegen vom Ersten im Studio klare Sieger waren - und das lag nicht an Müller-Hohensteins "innerem Reichsparteitag".
Als Ersatz für Frank Plasberg darf ab sofort Sport-Moderator Gerhard Delling im WDR aktuelle Themen mit Gästen diskutieren. Die Auftaktsendung am Mittwochabend geriet jedoch zum unentschlossenen Durcheinander mit peinlichen Fehlern.
Sein Traumberuf heißt Spielerfrau und im nächsten Leben will er der Hund von Uli Hoeneß werden. Jetzt ist er erst einmal Fernsehexperte. Mehmet Scholl gab gestern in der ARD seinen Einstand an der Seite von Gerhard Delling und zeigte sich schnörkellos und fachkundig. Bloß eines wird ihm wohl immer abgehen: die körperliche Präsenz.
Hermann Fuhrmann schnippelt mit der einen Hand an den Leichen herum, mit der anderen hält er gewöhnlich eine Kippe zwischen den Fingern oder genehmigt sich ein Viertel Roten. Fuhrmann ist von Beruf Pathologe am Margaretenspital in Wien und reichlich desillusioniert.
Es heißt, er werde Nachfolger von Ulrich Wickert. Probehalber moderiert Gerhard Delling diese Woche schon mal die "Tagesthemen", bewährt sich auch - aber lächelt leider falsch.
Zu brave Premiere? Die beiden "Sportschau"-Moderatoren Gerhard Delling und Reinhold Beckmann über solides Handwerk, übertriebene Kunst und die ewige Liebe zum Spiel
Was kann Tom Bartels für die Niederlage der deutschen Mannschaft im EM-Finale gegen Spanien? Natürlich nichts. Aber seit wann ist schlechte Laune gerecht? Szenen eines Fußballabends, der einfach keinen Spaß machen wollte.
Gewohnt souverän haben Gerhard Delling und Günter Netzer das Halbfinale zwischen Spanien und Russland begleitet. Der krachlederne Teil des Abends kam danach: In "Waldis EM-Club" legten Waldemar Hartmann und seine Gäste so richtig los. Herr, nun lass es Endspiel werden!
Dass der Fußballabend in der ARD wegen der Sperre für Joachim Löw nicht völlig in Selbstmitleid versank, war einzig und allein Gerhard Delling und Günter Netzer zu verdanken. Dafür zeigte sich Monica Lierhaus von ihrer fiesen Seite - und Waldemar Hartmann erwies sich als großer Fußball-Philosoph.
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