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Peinliche Phrasen vom Bachelor kurz vor dem Finale

Ob er sich für Daniela oder Leonie entscheidet, das wollte Bachelor Leonard Freier im Facebook-Chat nicht verraten. Dafür hatte der 31-Jährige viele Floskeln parat - und nein, es ging nicht um seine Tochter.

Bachelor Leonard Freier

Leonard Freier aus Berlin ist der diesjährige Bachelor

Wenn man eines über Bachelor in den vergangenen Wochen erfahren hat, dann dass er eine einjährige Tochter hat, die das Wichtigste in seinem Leben sei. Gebetsmühlenartig wiederholte der 31-Jährige das Folge für Folge. Frauen, die bei diesem Thema die Nase rümpften wurden nach Hause geschickt - wie etwa Kandidatin Sandra. Ins Finale schafften es schließlich Leonie, Handelsfachwirtin aus Itzehoe, und Daniela, Lehramtsstudentin aus Hildesheim. Beide blond, beide Mitte 20, beide von Leonard schwer angetan.

Viel Privates hat der Versicherungsberater aus Berlin in der Staffel allerdings nicht von sich preisgegeben. Das holte der 31-Jährige nun kurz vor dem Finale nach und lud bei Facebook zum Video-Chat.

Posted by Leonard Freier on Dienstag, 15. März 2016

In dem 18 Minuten langen Clip erzählt Freier unter anderem von seiner Schulzeit. "Ich war ein ziemlicher Rabauke. Ich habe auch ziemlich viel Unsinn gemacht, obwohl ich trotzdem immer gute Noten hatte. Da gehört dazu in der Jugend, glaube ich." Auf die Frage, welche außergewöhnliche Eigenschaft er gern besäße, fantasiert Freier: "Ich würde gern Trinkwasser aus meinen Fingern sprudeln lassen können, um in Afrika, da wo es nicht so schön ist, helfen zu können."

Der Bachelor

Kandidatin Daniela gilt als Favoritin im "Bachelor"-Finale"

Weitaus bodenständiger ist die Tatsache, dass der 31-Jährige kein Eis mag. "In meiner Jugend habe ich mehrere Jahre in einer Eisdiele gearbeitet. Den ganzen Tag musste ich Eis portionieren und verkaufen, ständig habe ich Eis gesehen. Seit ich da raus bin, ist nix mehr mit Eis."

Das erste Mal richtig verliebt war der Bachelor mit 13 - in ein älteres Mädchen. "Es war schön und es war schwierig. In dem Alter ist es ja so, dass man sich schnell begeistern kann, aber auch schnell verzweifeln kann. Es ist ein Auf und Ab gewesen", erzählt Freier.

Mit Fußball kann der Berliner wenig anfangen, einen Lieblings-Verein hat er nicht. "Ich finde Sport super cool, aber ich bin nicht der beste Fußballer. Definitiv nicht. Da gibt es wesentlich bessere. Ich habe, glaube ich, zwei linke Füße", sagt Freier. Auch Skifahren ist nichts für den 31-Jährigen. Er stand bisher noch nie auf Skiern und bezeichnet sich selbst als "Sommermensch". "Ich liebe Sonne, ich liebe Wärme, ich liebe Strand und Meer."

Nächstes Reiseziel für Freier ist die Karibik. Vielleicht reist er dorthin ja mit seiner Auserwählten. Ob es Leonie oder Daniela wird, entscheidet sich heute Abend im Finale. Das wurde vorab aufgezeichnet, so dass Freier die Folge gemeinsam mit Mama und Papa auf seiner Couch in Berlin gucken wird.

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