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Arno Funke erwägt Klage gegen RTL

In einer Anmoderation soll Dschungelcamp-Teilnehmer Arno Funke als "gefährlichster Verbrecher Deutschlands" angekündigt worden sein. Nun überlegt der einstige Kaufhaus-Erpresser, RTL zu verklagen.

Hier hat er noch gut lachen: Erpresser-Legende Arno Funke, bekannt als "Dagobert", erwägt nach seiner Teilnahme am Dschungelcamp eine Klage gegen RTL

Hier hat er noch gut lachen: Erpresser-Legende Arno Funke, bekannt als "Dagobert", erwägt nach seiner Teilnahme am Dschungelcamp eine Klage gegen RTL

Kakerlaken zu essen ist ok, aber das geht dann doch zu weit: Arno Funke, seines Zeichens ausgeschiedener Dschungelcamp-Teilnehmer und einstiger Übeltäter, will sich nicht als der "gefährlichste Verbrecher Deutschlands" bezeichnen lassen. So nämlich war der unter dem Pseudonym "Dagobert" bekannt gewordene Erpresser in einer Anmoderation bei RTL genannt worden.

"Ich überlege, ob ich meine Rechtsanwälte in Gang setze", sagte Funke gegenüber der Stuttgarter Zeitung. Zwischen 1988 und 1994 hatte der heute 62-Jährige die Kaufhauskette Karstadt und das Berliner Kaufhaus des Westens (KaDeWe) erpresst und es so zu einem gewissen medialen Ruhm gebracht. 1995 wurde Funke zu einer neunjährigen Haftstrafe verurteilt.

"Ich habe meine Strafe verbüßt, ich habe ein anderes Leben." Heute arbeitet als Karikaturist in Berlin ein eher unscheinbares Leben. Und auch im Dschungelcamp endete seine Zeit eher glanzlos - bereits als dritter Kandidat hatte er das Camp im australischen Busch verlassen müssen.

steh/Bang

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo