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"Zu den Deutschen sind wir fieser"

Bei den "Stars" im Dschungelcamp genießt Dr. Bob hohes Ansehen. Das beruht jedoch nicht auf Gegenseitigkeit, wie er im stern.de-Interview klarstellt. Ein Gespräch über simulierende Promis, gefährliche Tiere - und den weinerlichsten Kandidaten aller Zeiten.

Mr. McCarron, Sie haben im deutschen und britischen gearbeitet. Wie empfindlich sind deutsche Promis im Vergleich mit ihren britischen Kollegen?
Der größte Unterschied zwischen der deutschen und englischen Ausgabe ist: Die Deutschen machen es immer härter. Sie müssen mehr laufen und bekommen weniger Essen. Wir sind zu den Deutschen immer etwas fieser. Die deutschen Promis haben aber auch deutlich mehr Spaß dabei, sie nehmen es nicht so ernst. Sie gehen öfter schwimmen, sie spielen lustige Spiele miteinander.

Wer war der weinerlichste Kandidat, den Sie erlebt haben?
Der deutsche Teilnehmer, der den meisten Ärger hatte, war . Er musste damals die Dschungelprüfung absolvieren, wo die Spinne im Glassarg auf sein Gesicht kletterte. Ich sah den schieren Horror in seinem Gesicht. Er riss die Maske von seinem Gesicht und rannte ins Gebüsch. Wir standen da, und wussten nicht, was wir machen sollten. Schließlich mussten wir ihn suchen.

Was war das schlimmste Gebrechen, das ein Kandidat im Dschungelcamp hatte?
Eine der gefährlichsten Situationen war in der zweiten Staffel, als Jimmy Hartwig schwer stürzte. Wir wussten nicht: Hat er eine ernsthafte Rückenmarksverletzung oder nur einen spinalen Schock? Zum habe ich die richtige Diagnose gestellt, und nach fünf Stunden war er wieder auf den Beinen.

Sie hatten in der vorigen Staffel behandelt. Sie klagte damals über "unerträgliche" Rückenschmerzen. Wie schlimm waren die Beschwerden wirklich?
In der Staffel hatte Giulia mehrere Tage lang über Probleme geklagt. Meist war es nur psychisch, aber sie klagte auch über ernsthafte Rückenbeschwerden. Sie dachte, sie kann nie wieder laufen. Wir mussten sie aus dem Dschungel holen, mit ihr ins Krankenhaus fahren und sie röntgen. Zum Glück fanden wir raus: Das war alles nur in ihrem Kopf.

Haben Sie häufig Simulanten erlebt?
Jedes Mal, wenn ich neue Prominente treffe, klagen sie über Probleme. Auch in dieser Staffel. Manche klagen über Rücken- oder Knieprobleme. Manche haben Höhenangst oder Angst vor Spinnen. Manche erzählen, sie seien gegen alles allergisch. Manchmal frage ich mich: Versuchen sie nur, eine leichte Zeit im Camp zu haben, oder haben sie wirklich Probleme. Meistens erzählen sie mir kleine Lügen.

Wie gefährlich ist das Camp wirklich?
Die Frage bekomme ich ständig gestellt. Ich sage immer dasselbe - und ich lüge nie: Es ist ein richtiger Dschungel. Es gibt richtige Tiere, wir haben die gefährlichste Spinne der Welt. Wir haben sieben der tödlichsten Schlangen der Welt. Heute haben wir schon fünf Schlangen nahe der Brücke gesehen. Es ist in der Tat ein sehr gefährliches Gebiet.

Carsten Heidböhmer

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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