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Käpt'n Klaus geht von Bord

Da waren es nur noch neun im Dschungel: Der Schunkelbarde Klaus Baumgart darf zurück an die Nordseeküste, so wollten es die Zuschauer. Sein Abschiedsgeschenk: eine Essenseinladung an seine Mitcamper.

  Claudelle Deckert hatte bei ihrer ersten Dschungelprüfung keine Angst vor Schlangen und trank einen "Dschungelmacchiato".

Claudelle Deckert hatte bei ihrer ersten Dschungelprüfung keine Angst vor Schlangen und trank einen "Dschungelmacchiato".

Klaus ist raus. Das Votum der Zuschauer kam nicht überraschend. Klaus Baumgart kämpfte schon seit Tagen mit erheblichen gesundheitlichen Problemen und wäre in der gestrigen Folge fast kollabiert. Trotzdem gab es zum Abschied ein paar Tränen und eine deftige Einladung an alle Leidensgenossen für die Zeit nach dem Dschungelcamp: zum "Klaus & Klaus-Grünkohlessen".

Vor dem zweiten Rauswurf in dieser Staffel gab es die längst überfällige Wachablösung bei der Dschungelprüfung. Zum ersten Mal durften die Camper entscheiden, wer antreten musste, und entschieden sich für Claudelle Deckert. Die Schauspielerin wurde ins "Vorzimmer der Hölle" geschickt, ein sehr spezielles Dschungelbüro. Das Besondere an der Übung: Alle anderen Kandidaten waren als Zuschauer dabei und konnten Claudelle anfeuern.



Die 38-Jährige musste die üblichen Zumutungen über sich ergehen lassen. Darunter Ablagen mit Schlangen und Flusskrebsen, einen Aktenschrank mit 75 Ratten, einen Aufzug voller Schleim, Fischabfälle und toter Insekten und als Kaffeepause einen "Dschungelmacchiato" – bestehend aus pürierten Mehlwürmern, Riesenlarven und Kakerlaken – und dazu ein Kakerlaken-Cookie. Claudelle schlug sich wacker und holte acht Sterne.



Olivias Vater saß im Gefängnis

Nachdem schon Arno Funke, Patrick Nuo und Joey Heindle düstere Kapitel aus ihrem Leben ausgepackt hatten, war nun Olivia Jones dran. Im Zweiergespräch mit Allegra erzählte sie von ihrem inzwischen verstorbenen Vater. "Der hat uns verlassen, da war ich sieben oder so. Der hat in einer Bank gearbeitet und hat dann 1,9 Millionen D-Mark unterschlagen und ist verschwunden.Toll für die Familie!" Er wurde später in Rio de Janeiro verhaftet und saß zwei Jahre im Gefängnis. Das Verhältnis zu ihrem Vater sei bis zum Ende schwierig gewesen, so Olivia, war aber nicht der Grund, "dass ich so ein Vogel geworden bin."

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Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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