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Zweiter Platz für Olivia Jones enttäuscht die Fans

Keine Prüfung war ihr zu widerlich: Olivia Jones galt als Favoritin auf die Dschungelkrone. Trotzdem schrammte die Dragqueen knapp am Siegertreppchen vorbei. Für die Fans eine Niederlage.

  Dragqueen Olivia Jones gilt als Hamburger Kiezgröße. Als Oliver Knöbel began ihre Karriere im Schmidt Theater auf der Amüsiermeile.

Dragqueen Olivia Jones gilt als Hamburger Kiezgröße. Als Oliver Knöbel began ihre Karriere im Schmidt Theater auf der Amüsiermeile.

Das kollektive Daumendrücken auf ihrem Kiez hat der Hamburger Dragqueen Olivia Jones nicht geholfen: Im Finale des RTL-Dschungelcamps "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" schnappte sich Joey Heindle, 19, die Krone - für Olivia Jones blieb der zweite Platz. Bei der Bekanntgabe der Zuschauerabstimmung gab es enttäuschte Gesichter und entsetzte "Nein!"-Rufe im Hamburger Schmidt Theater: Dort hatten am Samstagabend rund 200 Zuschauer, darunter Hausherr Corny Littmann, die TV-Übertragung verfolgt. Sie fieberten mit, als ihr Star in einem Tunnel zwischen Mehlwürmern, Kakerlaken und Spinnen nach den Kunststoff-Sternen suchen musste.

Das Theater an der Reeperbahn ist die künstlerische Heimat des 43-jährigen Travestiekünstlers Oliver Knöbel, der als schillernde Olivia Jones auf keinem roten Teppich der Hansestadt fehlt. Die Dragqueen betreibt zwei Bars und den ersten Stipclub nur für Frauen auf St. Pauli. Außerdem führt sie Besucher auf speziellen Kieztouren durch das Amüsierviertel. Als selbst ernannte Camp-Mutti galt sie als Favoritin für die Dschungelkrone. "Ihr habt die Möglichkeit, einen Dschungelkönig und eine Dschungelkönigin in einem zu bekommen", warb sie bei den Anrufern um Stimmen. Joeys Sieg nahm sie sportlich: "Prinzessin ist doch hervorragend. Ich lass mir von Harald Glööckler ein Kleid machen." Die siebte Staffel der RTL-Show war ein Quotenhit im TV.

mme/DPA/DPA

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