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Links ist da, wo der Legat es sagt

"Manchmal ist der Aufwand das Geld nicht Wert" erkennt Helena Fürst ungewohnt hellsichtig und quasselt trotzdem alle platt. Die Männer im Camp verfahren sich im Dschungel und Bruchpilot Jürgen muss den Abflug machen.

Von Simone Deckner

Dschungelcamp

Tag 14 im Dschungelcamp: Thorsten Legat versuchte dem "blinden" Fahrer Jürgen immer wieder, den Weg zu weisen. Doch Legats Problem: Weil er mit dem Rücken zur Fahrtrichtung saß, gab er die Anweisungen spiegelverkehrt. Wenn er links sagte, fuhr Jürgen nach rechts - und umgekehrt. 

Das ist heute passiert: Erst kauten Sophia und Helena noch mal den großen Streit von gestern durch. Sophia euphemistisch zur Fürstin: "Du kannst schon gut diskutieren, habe ich gemerkt." Im Dschungeltelefon sprach die Wollersheimersche dann Tacheles: "Die Frau ist voll verstrahlt. Sie großkotzt so geradeaus heraus." Eine echte Schlange verirrte sich kurz darauf ins Camp, wurde aber schnell von "Rangern, die angedackelt kamen" (Menderes) ausgeräuchert. Alles jedoch nur Vorgeplänkel für das große Rennen von Australien.


Szene des Tages: Die völlige Leere in den Gesichtern von Jürgen, Menderes und Thorsten, als ihnen die Dschungelprüfung erklärt wird. Mit einem Go-Kart müssen sie durch einen Mini-Parcours fahren: Einer blind, einer stumm, der andere taub. Blöd nur, dass der Routenführer Legat auch ein knallharter Rechts-Links-Legatheniker ist. Mit seinen irren Richtungsangaben leitet er Fahrer Jürgen komplett in die Irre: "Schlag links ein!" "Dein links oder mein links?" "Das ist doch links!" "Halblinks!" Das Ende vom Lied: Keine Sterne für niemand.

Jürgen muss das Dschungelcamp verlassen

Wer musste gehen?: Onkel Jürgen. Wer standhaft süffige Kakerlaken-Shakes verweigert und als Erklärung, wieso Frauen zicken, "die hat wohl ihre Tage" krakeelt, muss irgendwann einfach dran glauben.

Nervensäge des Tages: Die durch nichts zu stoppende Diskussions-Dampfwalze Dumm-dumm-Helena. Gefiel sich allzu sehr als Schauspielerin in ihrer "Alle gegen Eine"-Rolle. Füllte jede noch so kurze Sprechpause der anderen mit einem schier unendlichen Schwall Laber-Rhabarber. Haute dann noch diesen Spruch raus: "Du musst auch immer das letzte Wort haben, Sophia."

Brigitte Nielsen punktet mit würdevollem Abschied

Gewinner der Dschungelherzen: Die Rose geht eindeutig an die scheidende Brigidde. "Sehr schade, ich bin enttäuscht", sagte sie, ohne sich zu verstellen. Schau her, so macht man das, Ricky! Dann sah man die geschlagene Dschungelkönigin zu angemessen melancholischen Tönen von The Eels ermattet auf einer Wiese lagern, umringt von fotogenen Kängurus. Kurz darauf hüpfte Brigiddens ebenso fotogener Ehemann von hinten heran – ein herziges Bild.

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