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Warum die Ekelshow schon jetzt ein Erfolg ist

Noch hat der Spaß nicht begonnen, doch schon jetzt kann der Sender zufrieden sein mit dem diesjährigen Dschungelcamp. Denn die Vermarkter rennen RTL die Tür ein.

Dschungelcamp 2016

Champagner-Laune bei den Werbekunden: Das Dschungelcamp ist nach Angaben des Vermarkters "komplett ausgebucht"

Am Freitag beginnt das Dschungelcamp, doch schon jetzt scheint die neue Staffel für RTL ein Erfolg zu sein. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" in ihrer aktuellen Ausgabe unter Berufung auf den Fernsehvermarkter IP Deutschland berichtet, ist die Show wenige Tage vor dem Start "praktisch ausgebucht". In diesem Jahr sei die Buchungslage so gut wie nie zuvor, heißt es weiter in dem Bericht. Zu den Hauptsponsoren zählen Bahlsen, Müller Milch, Mc Donald's und die Kosmetikfirma Manhattan. Dazu die niederländische Bank Rabo Direkt sowie das dänische Reiseportal Momondo. 

Die Zeiten, in denen sich die Werbepartner mit klassischen Spots in den Werbeblöcken zufrieden geben, sind offenbar vorbei. Der Trend geht zum "Branded Entertainment": als Unterhaltung getarnte Markenwerbung. Wie im Vorjahr wird zu diesem Zweck wieder tagesaktuelle Spots produzieren, in denen auf die Ereignisse in der Dschungelshow Bezug genommen wird. Müller will dagegen mit Gewinnspielen Käufer zum Griff ins Regal bewegen: In zehn Bechern des Fruchtjoghurts "Froop" sollen sich - analog zur Dschungelprüfung - Sterne verbergen, die dem glücklichen Finder 10.000 Euro einbringen. 

Lukratives Geschäft für RTL

Derartige Sonderwerbeformen sind nicht nur für die Markenhersteller interessant. Auch profitiert. Denn Sonderwerbeformate sind deutlich teurer, der Kunde muss einen saftigen Aufschlag zahlen im Vergleich zu einem klassischen Werbespot. Wie lukrativ das für den Privatsender ist, lässt sich mit Blick auf die normalen Preisen erahnen: Ein 30-sekündiger Spot kann bei "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" schon mal 120.000 Euro kosten. 

Für RTL ist die Entwicklung noch aus einem anderen Grund erfreulich: In früheren Jahren konnte sich der Sender zwar über eine gigantische Quote fürs Dschungelcamp freuen, doch weil die Werbekunden damals einen Bogen um das als "" verschriene Format gemacht haben, musste man für die 17 Tage andauernde Sendung am Ende noch draufzahlen. 

Sollte "Ich bin ein Star" ähnliche Quoten einfahren wie in der Vergangenheit, dürfte RTL doppelten Grund zur Freude haben. Darauf können die Moderatoren Daniel Hartwich und Sonia Zietlow schon jetzt ein Gläschen Champagner trinken.

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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