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Der "König" rechnet mit der Busch-Bande ab

Er ist der Überraschungssieger der fünften Dschungelcamp-Staffel. Im stern.de-Interview verrät Peer Kusmagk, weshalb er sich für Sarah Knappik eingesetzt hat - und ob er sich eine Freundschaft mit Mathieu Carrière vorstellen kann.

Herr Kusmagk, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zum Gewinn der Dschungelkrone. Haben Sie eine Erklärung dafür, warum die Zuschauer von allen elf Teilnehmern Sie am meisten gemocht haben?
Es kam mir so vor, dass nicht jeder mit derselben offenen und ehrlichen Art in das Dschungelcamp gegangen ist. Es hat den Leuten offenbar gefallen, dass da jemand einfach ehrlich ist, der seinem Herzen folgt, wenn er Entscheidungen trifft.

Wann ist Ihnen erstmals die Idee gekommen, dass Sie der neue Dschungelkönig werden könnten?
Ich habe mich das erste Mal mit dem Gedanken angefreundet, als Thomas Rupprath gegangen ist und ich mit Katy Karrenbauer übrig geblieben bin. Man bekommt ja gar nicht mit, was da draußen passiert. Ich bin im Camp ja ziemlich ins Kreuzfeuer geraten, ohne eigenes Verschulden meiner Meinung nach. Ich wusste nicht, wie das in Deutschland ankommt. Ich musste ja auch mit dieser Trauer umgehen, dass ich von einem vermeintlichen Freund enttäuscht worden bin. Es hätte ja auch sein können, dass die Leute sagen: Peer ist eine Heulsuse. Deswegen habe ich nie mit diesem positiven Feedback gerechnet.

Wie ist Ihr Verhältnis zu Mathieu Carrière?
Er hat sich in der Wiedersehens-Show bei mir entschuldigt, das war aber vor laufender Kamera, und er hat meinem Affen Schotti eine Banane mitgebracht. Ich weiß nicht, wie ernst das gemeint war. Ich bin stark verwundert über den Charakter eines Menschen, der so viel Lebenserfahrung hat und der so talentiert und auch so weise ist. Er hat in einer Woche dreimal seine Meinung geändert. Wenn er wirklich der Meinung ist, einen Fehler gemacht zu haben, kann ich seine Entschuldigung annehmen. Er hat sich aber um die Möglichkeit gebracht, dass wir wirklich Freunde werden.

Gibt es überhaupt jemanden aus dem Camp, mit dem Sie sich vorstellen können, befreundet zu sein?
Ich habe nur wenige Freunde, dafür aber sehr gute. Innerhalb von 16 Tagen kann man keine Freundschaft aufbauen. Ich hoffe, wir können uns alle noch in die Augen sehen, wenn wir uns in Deutschland wieder begegnen, denn es ist eine Menge vorgefallen.

Sie stiegen in dem Moment zum Publikumsliebling auf, als sie sich geweigert haben, beim Gruppen-Mobbing gegen Sarah Knappik mitzumachen. War Ihnen in der Situation bewusst, dass das ein Wendepunkt für Ihr Leben im Lager und Ihre Außenwahrnehmung war?
Nein. Ich habe einfach nur das getan, was ich von jedem anderen erwarten würde. Ich war stark verwundert, wie vehement die ganze Gruppe auf jemandem herumgehackt hat, der augenscheinlich am Boden gelegen hat. Für mich war es selbstverständlich, den vermeintlich Schwächeren zu schützen. Es ging gar nicht darum, Partei zu ergreifen.

Carsten Heidböhmer

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo

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