Er ist der Überraschungssieger der fünften Dschungelcamp-Staffel. Im stern.de-Interview verrät Peer Kusmagk, weshalb er sich für Sarah Knappik eingesetzt hat - und ob er sich eine Freundschaft mit Mathieu Carrière vorstellen kann.
Es kam mir so vor, dass nicht jeder mit derselben offenen und ehrlichen Art in das Dschungelcamp gegangen ist. Es hat den Leuten offenbar gefallen, dass da jemand einfach ehrlich ist, der seinem Herzen folgt, wenn er Entscheidungen trifft.
Ich habe mich das erste Mal mit dem Gedanken angefreundet, als Thomas Rupprath gegangen ist und ich mit Katy Karrenbauer übrig geblieben bin. Man bekommt ja gar nicht mit, was da draußen passiert. Ich bin im Camp ja ziemlich ins Kreuzfeuer geraten, ohne eigenes Verschulden meiner Meinung nach. Ich wusste nicht, wie das in Deutschland ankommt. Ich musste ja auch mit dieser Trauer umgehen, dass ich von einem vermeintlichen Freund enttäuscht worden bin. Es hätte ja auch sein können, dass die Leute sagen: Peer ist eine Heulsuse. Deswegen habe ich nie mit diesem positiven Feedback gerechnet.
Er hat sich in der Wiedersehens-Show bei mir entschuldigt, das war aber vor laufender Kamera, und er hat meinem Affen Schotti eine Banane mitgebracht. Ich weiß nicht, wie ernst das gemeint war. Ich bin stark verwundert über den Charakter eines Menschen, der so viel Lebenserfahrung hat und der so talentiert und auch so weise ist. Er hat in einer Woche dreimal seine Meinung geändert. Wenn er wirklich der Meinung ist, einen Fehler gemacht zu haben, kann ich seine Entschuldigung annehmen. Er hat sich aber um die Möglichkeit gebracht, dass wir wirklich Freunde werden.
Ich habe nur wenige Freunde, dafür aber sehr gute. Innerhalb von 16 Tagen kann man keine Freundschaft aufbauen. Ich hoffe, wir können uns alle noch in die Augen sehen, wenn wir uns in Deutschland wieder begegnen, denn es ist eine Menge vorgefallen.
Nein. Ich habe einfach nur das getan, was ich von jedem anderen erwarten würde. Ich war stark verwundert, wie vehement die ganze Gruppe auf jemandem herumgehackt hat, der augenscheinlich am Boden gelegen hat. Für mich war es selbstverständlich, den vermeintlich Schwächeren zu schützen. Es ging gar nicht darum, Partei zu ergreifen.