Arno Funke erwägt Klage gegen RTL

25. Januar 2013, 10:33 Uhr

In einer Anmoderation soll Dschungelcamp-Teilnehmer Arno Funke als "gefährlichster Verbrecher Deutschlands" angekündigt worden sein. Nun überlegt der einstige Kaufhaus-Erpresser, RTL zu verklagen.

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Hier hat er noch gut lachen: Erpresser-Legende Arno Funke, bekannt als "Dagobert", erwägt nach seiner Teilnahme am Dschungelcamp eine Klage gegen RTL©

Kakerlaken zu essen ist ok, aber das geht dann doch zu weit: Arno Funke, seines Zeichens ausgeschiedener Dschungelcamp-Teilnehmer und einstiger Übeltäter, will sich nicht als der "gefährlichste Verbrecher Deutschlands" bezeichnen lassen. So nämlich war der unter dem Pseudonym "Dagobert" bekannt gewordene Erpresser in einer Anmoderation bei RTL genannt worden.

"Ich überlege, ob ich meine Rechtsanwälte in Gang setze", sagte Funke gegenüber der Stuttgarter Zeitung. Zwischen 1988 und 1994 hatte der heute 62-Jährige die Kaufhauskette Karstadt und das Berliner Kaufhaus des Westens (KaDeWe) erpresst und es so zu einem gewissen medialen Ruhm gebracht. 1995 wurde Funke zu einer neunjährigen Haftstrafe verurteilt.

"Ich habe meine Strafe verbüßt, ich habe ein anderes Leben." Heute arbeitet Funke als Karikaturist in Berlin ein eher unscheinbares Leben. Und auch im Dschungelcamp endete seine Zeit eher glanzlos - bereits als dritter Kandidat hatte er das Camp im australischen Busch verlassen müssen.

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