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Zwei überraschten, eine enttäuschte, einer hat geliefert

Das Dschungelcamp geht in die entscheidende Phase. Vier Kandidaten sind noch dabei: Menderes Bagci, Thorsten Legat, Helena Fürst und Sophia Wollersheim. Wir sagen, wer fliegt - und wer gewinnt.

Sophia Wollersheim

Sophia Wollersheim:

Sie ist die positive Überraschung im diesjährigen Dschungelcamp: Wer die 28-Jährige aufgrund ihrer überdimensionierten Brüste, der langen Fingernägel und der blondierten Haare als Tussi abtun wollte, sah sich schnell eines Besseren belehrt. Im Gegensatz zu Model-Püppchen Nathalie Volk, die meist schweigend in der Ecke saß, um ihre ätherische Schönheit nicht zu gefährden, mischte "die Wollersheimerin" kräftig mit. Sie war sich für keine Dschungelprüfung zu schade, und bewies in vielen Gesprächen, dass sie eine ehrliche Haut ist und über ein großes Herz verfügt. 

Prognose: Platz 2

Sophia Wollersheim:

Sie ist die positive Überraschung im diesjährigen Dschungelcamp: Wer die 28-Jährige aufgrund ihrer überdimensionierten Brüste, der langen Fingernägel und der blondierten Haare als Tussi abtun wollte, sah sich schnell eines Besseren belehrt. Im Gegensatz zu Model-Püppchen Nathalie Volk, die meist schweigend in der Ecke saß, um ihre ätherische Schönheit nicht zu gefährden, mischte "die Wollersheimerin" kräftig mit. Sie war sich für keine zu schade, und bewies in vielen Gesprächen, dass sie eine ehrliche Haut ist und über ein großes Herz verfügt.

Prognose: wird Zweite.


Thorsten Legat:

Alle Erwartungen erfüllt: Auf diese Formel könnte man bisherige Performance im Dschungelcamp bringen. Der frühere Fußballprofi hatte sich mit seinen legendären Pressekonferenzen beim FC Remscheid kurz vor Beginn der Show bundesweit ins Gespräch gebracht. Er schien der perfekte Kandidat für die RTL-Show zu sein - und er lieferte. Ständig sagt er anderen, wo's langgeht - dabei wirkt er selbst recht orientierungslos. Immerhin hat der dem hübschen rheinischen Wort "Kasalla" zu bundesweiter Prominenz verholfen.
Prognose: Legat rettet sich in Finale, weil Helena Fürst noch unbeliebter ist, und wird Dritter.

Helena Fürst:

Ist Sophia die positive Überraschung dieser Sendung, so hat Helena Fürst alle Erwartungen unterboten: Wer eine toughe, dabei aber immer freundliche Blondine erwartet hatte, die man aus dem Fernsehen bislang kannte, sah sich schon beim ersten Anblick getäuscht: Es kam eine Frau mit Dreadlocks und herabhängenden Mundwinkeln. Die Desillusionierung ging noch weiter: Hier war keine "Anwältin der Armen" gekommen, die sich für die Gruppe einsetzt. Sondern eine höchst aggressive Frau, die ausschließlich ihre eigenen Interessen vertritt. Weil die Zuschauer aber genau solche Ego-Shooter sehen wollen, die permanent Streit suchen, weilt "Höllena" noch immer im Camp.
Prognose: Damit dürfte nun Schluss sein: Helena Fürst fliegt heute raus.

Menderes Bagci

Die Zuschauer lieben Märchen, die wahr werden. Aschenputtel, die im Verlaufe einer Geschichte zur Prinzessin wird. Oder der Frosch, der sich als König entpuppt. Genau diese Geschichte könnte sich im Dschungelcamp abspielen. Denn als unscheinbarer Frosch war der ewige DSDS-Kandidat nach Australien geflogen. Doch nach zwei Wochen stehen die Chancen gut, dass er den Urwald als König verlässt. Denn mag zwar von seiner eigenen Leidensgeschichte besessen sein, wenn es darauf ankommt, sich für die Gemeinschaft aufzuopfern, steht er aber seinen Mann.
Prognose: Wie einst Joey Heindle wird Menderes das Camp als Sieger verlassen.

che

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Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo