Käpt'n Klaus geht von Bord

19. Januar 2013, 23:59 Uhr

Da waren es nur noch neun im Dschungel: Der Schunkelbarde Klaus Baumgart darf zurück an die Nordseeküste, so wollten es die Zuschauer. Sein Abschiedsgeschenk: eine Essenseinladung an seine Mitcamper.

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Claudelle Deckert hatte bei ihrer ersten Dschungelprüfung keine Angst vor Schlangen und trank einen "Dschungelmacchiato".©

Klaus ist raus. Das Votum der Zuschauer kam nicht überraschend. Klaus Baumgart kämpfte schon seit Tagen mit erheblichen gesundheitlichen Problemen und wäre in der gestrigen Folge fast kollabiert. Trotzdem gab es zum Abschied ein paar Tränen und eine deftige Einladung an alle Leidensgenossen für die Zeit nach dem Dschungelcamp: zum "Klaus & Klaus-Grünkohlessen".

Vor dem zweiten Rauswurf in dieser Staffel gab es die längst überfällige Wachablösung bei der Dschungelprüfung. Zum ersten Mal durften die Camper entscheiden, wer antreten musste, und entschieden sich für Claudelle Deckert. Die Schauspielerin wurde ins "Vorzimmer der Hölle" geschickt, ein sehr spezielles Dschungelbüro. Das Besondere an der Übung: Alle anderen Kandidaten waren als Zuschauer dabei und konnten Claudelle anfeuern.



Die 38-Jährige musste die üblichen Zumutungen über sich ergehen lassen. Darunter Ablagen mit Schlangen und Flusskrebsen, einen Aktenschrank mit 75 Ratten, einen Aufzug voller Schleim, Fischabfälle und toter Insekten und als Kaffeepause einen "Dschungelmacchiato" – bestehend aus pürierten Mehlwürmern, Riesenlarven und Kakerlaken – und dazu ein Kakerlaken-Cookie. Claudelle schlug sich wacker und holte acht Sterne.



Olivias Vater saß im Gefängnis

Nachdem schon Arno Funke, Patrick Nuo und Joey Heindle düstere Kapitel aus ihrem Leben ausgepackt hatten, war nun Olivia Jones dran. Im Zweiergespräch mit Allegra erzählte sie von ihrem inzwischen verstorbenen Vater. "Der hat uns verlassen, da war ich sieben oder so. Der hat in einer Bank gearbeitet und hat dann 1,9 Millionen D-Mark unterschlagen und ist verschwunden.Toll für die Familie!" Er wurde später in Rio de Janeiro verhaftet und saß zwei Jahre im Gefängnis. Das Verhältnis zu ihrem Vater sei bis zum Ende schwierig gewesen, so Olivia, war aber nicht der Grund, "dass ich so ein Vogel geworden bin."

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