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Alles neu bei "DSDS"

Bei der neunten Staffel der Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" sind RTL die Zuschauer weggelaufen. Als Konsequenz daraus gönnt der Sender dem Format eine Generalüberholung.

  Auch wenn alle anderen gehen müssen: Auch die zehnte Staffel "DSDS" wird wohl nicht ohne Dieter Bohlen auskommen können

Auch wenn alle anderen gehen müssen: Auch die zehnte Staffel "DSDS" wird wohl nicht ohne Dieter Bohlen auskommen können

Die am Wochenende zu Ende gegangene RTL-Musikcastingshow "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) wird wegen des stark nachlassenden Publikumsinteresses generalüberholt. "Wir alle im Team wollen immer besser werden", sagte RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger am Montag. "Aus diesem Grund werden wir die zehnte Staffel des Erfolgsformats sehr, sehr deutlich verändern. Über die Einzelheiten dieser Neuerungen werden wir in Ruhe entscheiden und zeitnah bekannt geben - noch ist es zu früh, über Details zu spekulieren." Wann die neue Staffel startet, ist noch offen, möglicherweise aber Anfang 2013.

Nach dem sehr mäßigen Verlauf der neunten Castingrunde ergriff Chefjuror Dieter Bohlen, 58, in der "Bild"-Zeitung (Montagsausgabe) das Wort und kündigte an, es werde "kein Stein auf dem anderen bleiben". Die beiden Jury-Mitglieder neben Bohlen, Natalie Horler, 30, und Bruce Darnell, 52, müssen laut "Bild" gehen. Das gleiche gelte für den farblosen Moderator Marco Schreyl, 38, der bereits seit der dritten Staffel dabei ist. Das Konzept werde dahingehend geändert, dass das Mindestalter der Musikcastingshow bei 18 Jahren liege und in den so genannten Mottoshows in den Schlussrunden gleich viele Frauen wie Männer noch im Wettbewerb verbleiben sollen. Außerdem soll die Musik zukünftig nicht mehr vom Band kommen: Die Teilnehmer sollen von einer Liveband unterstützt werden.

RTL hält sich bedeckt

Diese Details wollte RTL nicht bestätigen. Dass der große Zampano Bohlen bleibt, scheint jedoch außer Frage zu stehen. Dabei stand er auch immer wieder in der Kritik, gerade was die Wahl seiner Worte den Kandidaten gegenüber betraf. Dass es auch anders geht, bewies zum Beispiel die bei ProSieben und Sat.1 im vergangenen Winter laufende Show "The Voice of Germany" - die Jury ging mit den Gesangskandidaten sanft um, die Show kam beim Publikum trotz gegen zum Schluss nachlassender Kraft recht gut an. Die am Samstag mit dem Sieg des Schweizers Luca Hänni, 17, zu Ende gegangene Show war nach der zweiten Staffel von den Quoten her die zweitschwächste seit dem Bestehen von DSDS (Start: 2002).

"Rund 26 Prozent Marktanteilsdurchschnitt noch in der 9. Staffel, ein Finale mit 28,3 Prozent und auf einen Schlag Sieger und zweitplatzierter auf den Plätzen 1 und 2 der Download Charts", bilanzierte Unterhaltungschef Sänger am Montag, bei den Marktanteilen mit Hinblick aufs jüngere Publikum zwischen 14 und 49 Jahren. "Alles keine Fakten, die uns besorgen, sondern zeigen, dass DSDS immer noch wettbewerbsfähig ist und faktisch die erfolgreichste Castingshow im deutschen Fernsehen ist. Zwar hat die große Anzahl von Castingshows den Markt immer mehr aufgeteilt und auch DSDS hat Marktanteile abgegeben, aber wir sind sicher, dass ein stark verändertes Konzept auch in Zukunft Erfolg haben wird."

kgi/DPA/Bang/DPA

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