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"DSDS" geht die Puste aus

Da können auch die Tokio-Hotel-Zwillinge nicht mehr viel ausrichten. Die zweite Folge der RTL-Castingshow "DSDS" lockte nur noch 4,31 Millionen Zuschauer vor den Fernseher.

Neue Jury hin oder her: Die RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" fährt auch in ihrer zweiten Ausgabe nur mittelmäßige Quoten ein

Neue Jury hin oder her: Die RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" fährt auch in ihrer zweiten Ausgabe nur mittelmäßige Quoten ein

Nach der eher schwachen Auftaktsendung geht es für die RTL-Castingshow "Deutschland sucht den Superstar" quotentechnisch weiter bergab. Lockte die erste Ausgabe noch 5,18 Millionen Zuschauer vor den Fernseher, waren es bei der zweiten Show am Mittwochabend nur noch 4,31 Millionen.

Quotensieger des Abends wurde das Finale des ZDF-Dreiteilers "Das Adlon - Eine Familiensaga". 8,74 Millionen Zuschauer (Marktanteil 25,7 Prozent) schalteten um 20.15 Uhr die dritte Folge ein. RTL landete mit einem Marktanteil von 12,6 Prozent weit abgeschlagen auf Platz zwei.

Bereits zum Auftakt der letzten Staffel "DSDS" im vergangenen Jahr musste sich die Castingshow dem Programm der Öffentlich-Rechtlichen geschlagen geben. Damals unterlag "DSDS" dem ZDF-Krimi "Stubbe - Von Fall zu Fall".

In diesem Jahr sollte die Show mit neuer Jury überzeugen. Die Tokio-Hotel-Zwillinge Bill und Tom Kaulitz und Mateo von Culcha Candela sollten Dieter Bohlen Gesellschaft leisten. Gegenüber der letzten Jurybesetzung mit Discosternchen Natalie Horner und Laufstegtrainer Bruce Darnell ist dies ein deutliches Plus an Musikkompetenz, gebracht hat es bisher aber wenig.

kgi (mit DPA)

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo