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Christiane Paul: «Lüge zerstört alles»

Berlin - Die Emmy-Preisträgerin Christiane Paul (43, «Unterm Radar») hält Ehrlichkeit in einer Beziehung für unverzichtbar.

Christiane Paul

Christiane Paul hält nichts von einer «offenen Beziehung». Foto: Britta Pedersen

Die Emmy-Preisträgerin (43, «Unterm Radar») hält Ehrlichkeit in einer Beziehung für unverzichtbar.

«Wir schwindeln ja alle immer wieder mal oder gebrauchen eine Notlüge, eine falsche Freundlichkeit», sagte die Schauspielerin der dpa in . «Aber wenn Partner sich anlügen, ist das eine Katastrophe. Das vergiftet, das zerstört alles.»

Sie verwies auf das Beispiel des französischen Philosophenpaars Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir, das die Idee einer «offenen Beziehung» propagierte. «Ich glaube, dass das nicht funktioniert, weil man den Respekt und die Liebe füreinander verliert», sagte Paul.

Sie spielt in dem ZDF-Fernsehfilm «Nie mehr wie es war» eine Frau, die durch eine Lebenslüge ihre Familie aufs Spiel setzt.

dpa

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Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo